Gesellschaft: Landesweit

Philippinische Regierung bereitet Hilfsmaßnahmen für Reiseverkehr zu Undas vor

Während der bevorstehenden "Undas"-Feiertage wird der Reiseverkehr in den Philippinen massiv ansteigen. Um dies abzufangen, bereitet die Regierung zusätzliche Transportmittel, Notfallverpflegung und medizinische Hilfe vor. Präsident Ferdinand Marcos Jr. hat die zuständigen Behörden angewiesen, die Sicherheit zu verstärken und reibungslose sowie sichere Reisen zu gewährleisten.

Asian tourist couple go on trip man talking to woman as sitting and waiting for departure in airportbongkarnThanyakij
Symbolbild: Envato

Die PCG rechnet während der Undas-Zeit mit etwa 1,5 bis 2 Millionen Passagieren auf dem Seeweg. Unter dem Namen "Oplan Biyaheng Ayos" wird die Küstenwache vom 29. Oktober bis zum 3. November im Einsatz sein. DOTr, das DSWD, das DILG sowie weitere Stellen an, Personal und Fahrzeuge für den erwarteten Ansturm an Häfen, Flughäfen und Landterminals landesweit bereitzustellen.

Um Engpässe im öffentlichen Nahverkehr zu vermeiden, soll das DOTr zusätzliche Fahrzeuge bereitstellen und gegebenenfalls Ersatzschiffe einsetzen, falls Passagiere in den Häfen festsitzen. In Zusammenarbeit mit der LTFRB wird zudem sichergestellt, dass auf stark frequentierten Routen ausreichend Busse zur Verfügung stehen. Das DSWD bereitet Nahrungsmittel, Trinkwasser und Soforthilfe für Reisende vor, die aufgrund von Unwettern oder Transportausfällen gestrandet sind, während das Gesundheitsministerium (DOH) medizinische Teams zur Unterstützung entsendet.

Neben der Logistik liegt ein Fokus auf der Sicherheit: Präsident Marcos ordnete eine erhöhte Polizeipräsenz sowie den Einsatz von K-9-Einheiten an den Terminals an. Die PNP soll Patrouillen und Sicherheitskontrollen intensivieren, um Kriminalität und Bedrohungen entgegenzuwirken. Zudem sollen Behörden die Einführung von Stichproben-Drogentests für Fahrer im öffentlichen Verkehr prüfen, um Unfälle zu vermeiden. Recto betonte, dass die Behörden Reiseunterbrechungen verhindern müssen, um die finanzielle Belastung der Passagiere angesichts hoher Preise für Treibstoff und Grundgüter nicht weiter zu erhöhen.