Marcos setzt auf Solarkraft zur Sicherung der Landwirtschaft gegen El Niño
EditUm die landwirtschaftliche Produktion angesichts der drohenden El-Niño-Gefahr zu sichern, baut die philippinische Regierung ihre solarbetriebenen Bewässerungssysteme weiter aus. Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. erklärte am Montag, dass diese Technologie dazu beitragen soll, die Betriebskosten für Landwirte zu senken. Seit 2022 wurden landesweit bereits 3.000 solcher Systeme errichtet.
Während der Einweihung von Bewässerungsprojekten in Alfonso Lista (Ifugao) und Pamplona (Cagayan) betonte der Präsident, dass die zunehmend unvorhersehbaren Wetterlagen die traditionellen Regen- und Trockenzeiten unzuverlässiger machen. Der Einsatz moderner Technologien sei daher eine notwendige Anpassung an den Klimawandel.
In Pamplona ermöglicht das Projekt die Bewässerung von über 600 Hektar Land. Dies erlaubt es den Landwirten, teilweise zweimal statt nur einmal pro Jahr zu pflanzen. Zudem sinken die monatlichen Betriebskosten durch die Solarsysteme drastisch: Statt 300.000 bis 400.000 Pesos fallen nur noch etwa 50.000 bis 100.000 Pesos an, was eine Ersparnis von bis zu 300.000 Pesos pro Monat bedeutet.
Das Pumpenbewässerungssystem in Alfonso Lista soll die bewässerten Flächen von bisher 275 auf 2.300 Hektar erweitern. Bei vollständiger Inbetriebnahme wird erwartet, dass die Reisproduktion von 900 auf 26.000 Tonnen steigt. Dies könnte das kombinierte Einkommen der Landwirte in der Region von 16 Millionen auf 159 Millionen Pesos erhöhen.





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