Wirtschaft: Metro Manila

EU unterstützt philippinische Projekte für grüne Energie und Entwicklung in Mindanao

Die Philippinen und die EU planen, Investitionen in ökologische Projekte sowie in die Entwicklung der Region Mindanao auszuweiten. Um das Risiko für Investoren zu senken, sollen neue Vorhaben durch Zuschüsse und Garantien der EU abgesichert werden. Dies wurde im Rahmen des sechsten Treffens des Unterausschusses für Entwicklungszusammenarbeit am 1. Oktober in Manila erörtert.

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Symbolbild: Envato

Laut einer gemeinsamen Erklärung beabsichtigen beide Seiten, die Zusammenarbeit im Rahmen der Initiativen „Global Gateway“ und der am 24. Juli unterzeichneten „Enhanced Partnership“ zu vertiefen. Zu den Schwerpunktbereichen gehören die ökologische Transformation, die Kreislaufwirtschaft, der Umweltschutz sowie die digitale Transformation. Zudem sollen nachhaltige Konnektivität und inklusives Wachstum gefördert werden, während gleichzeitig die Unterstützung für gute Regierungsführung sowie Frieden und Entwicklung in Mindanao fortgesetzt wird.

Bei der Umsetzung werden die Europäische Investitionsbank, weitere europäische Entwicklungsfinanzierungsinstitutionen und der EU-Privatsektor eine zentrale Rolle spielen. Eine Zusammenarbeit mit multilateralen Kreditgebern, ADB, wird ebenfalls angestrebt. Aktuelle Investitionen konzentrieren sich unter anderem auf die Klimaresilienz, die Reduzierung von Katastrophenrisiken und den Zugang zu Wasser.

Zusätzlich thematisierten die Gesprächspartner die Bedeutung des ASEAN Power Grid für die regionale Energievernetzung und die Energiewende. Auch der Übergang der Philippinen zum Status eines oberen mittleren Einkommenslandes sowie der Luzon Economic Corridor als Plattform für strategische Konnektivität und Investitionen standen auf der Agenda.