Bus-Verstärkung soll Überlastung der LRT-2-Linie lindern
EditUm das hohe Fahrgastaufkommen auf der LRT-2-Linie abzufangen, DOTr am Mittwoch ein Programm zur Verstärkung des Busverkehrs gestartet. Ziel der Maßnahme ist es, die Kapazitätsengpässe bei der Schienenbahn zu mildern.
Verkehrsminister Vince Dizon erklärte, dass die LRT-2 während der Stoßzeiten nicht mehr in der Lage sei, die Menge der Pendler zu bewältigen. Die Linie könne die Last von 4.000 Passagieren in den Spitzenzeiten nicht mehr tragen. Aktuell seien nur zehn Züge im Einsatz, was das Maximum darstelle. Grund für die eingeschränkte Kapazität sei der schlechte Wartungszustand anderer Züge, die aufgrund fehlender Mittel über Jahre hinweg nicht ordnungsgemäß instand gehalten werden konnten. Zudem seien die Züge zwischen 25 und 27 Jahre alt und wurden bisher nicht ersetzt.
Als vorübergehende Lösung setzt das Ministerium ab Mittwoch 20 Busse ein, die auf der Strecke von Antipolo über Cubao bis nach Legarda verkehren werden. Die Busse können bei Stehplätzen bis zu 70 Personen befördern. Während der reguläre Fahrpreis auf der Strecke von Antipolo nach Legarda 80 Pesos beträgt, erhalten Studierende einen ermäßigten Tarif von 55 Pesos. Der Testlauf der Busverstärkung ist unbefristet angelegt. Zudem prüft die Behörde, ob das Modell des EDSA Busway auf den Marcos Highway übertragen werden kann.
Hintergrund für den gestiegenen Fahrgastandrang ist unter anderem eine 50-prozentige Erhöhung der Zugpreise, die als Reaktion auf die Kraftstoffkrise im Nahen Osten eingeführt wurde. PPP für die LRT-2 stellte Dizon klar, dass dies keine Fahrpreiserhöhungen bedeute. Die Kontrolle über die Tarife bleibe beim Staat, während ein PPP-Modell die Beschaffung und Wartung der Züge beschleunigen soll. Das PPP-Modell soll primär den Betrieb sowie die Instandhaltung übernehmen.





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