Botschafter sieht keine Notwendigkeit für Reisehinweise nach Angriffen in Saudi-Arabien
EditAm 10. Oktober 2026 ereignete sich am King Khalid International Airport in Riad ein schwerer Anschlag, bei dem mindestens 13 Menschen getötet und mehr als 300 verletzt wurden. Dieser Vorfall galt als der tödlichste Angriff auf das Land seit über einem Jahrzehnt. Hintergrund der Lage sind Angriffe der Houthi-Rebellen auf verschiedene Ziele wie Flughäfen, Häfen und Öl-Anlagen.
Trotz dieser jüngsten Angriffe sieht der philippinische Botschafter in Riad, Raymond Balatbat, derzeit keine Notwendigkeit, die Alarmstufe zu erhöhen oder eine Reisewarnung auszugeben. In einem Fernsehinterview am Dienstag erklärte der Diplomat, dass die philippinische Botschaft bereit sei, ihre Notfallpläne je nach der weiteren Entwicklung in dem Königreich anzupassen.
Das DFA hatte Saudi-Arabien zuvor unter die Alarmstufe 2 (Einschränkungen) gesetzt. Sollte die Alarmstufe auf 3 angehoben werden, würde das DFA die Rückführung philippinischer Staatsangehöriger einleiten. Das Ministerium bezeichnete die Angriffe bereits am 19. Oktober als ernste Bedrohung für den regionalen Frieden und die Stabilität und rief alle Parteien zu einem Ende der Feindseligkeiten auf.
DMW klar, dass aktuell kein generelles Beschäftigungsverbot für Saudi-Arabien besteht. Botschafter Balatbat betonte, dass man eng mit den saudi-arabischen Behörden koordiniere, um die Situation kontinuierlich zu überwachen. Er forderte die philippinische Gemeinschaft vor Ort auf, die Anweisungen der lokalen Behörden zu befolgen und in Kontakt mit der Botschaft sowie den Generalkonsulaten zu bleiben.





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