Gesellschaft: Metro Manila

Strenge Sicherheitsregeln für Undas 2026 in Manila angekündigt

Millionen von Besuchern werden in der Metropolregion Manila zu den Friedhöfen strömen, um das Allerheiligen- und Allerseelenfest (Undas) zu feiern. Um Ordnung und Sicherheit zu gewährleisten, haben der Bürgermeister von Manila, Francisco „Isko Moreno“ Domagoso, und die regionalen Polizeibehörden strenge Sicherheitsmaßnahmen und Richtlinien erlassen.

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Symbolbild: Envato

Nach einer abschließenden Inspektion des Manila North Cemetery gemeinsam mit dem Friedhofsdirektor Daniel Tan erklärte Domagoso, dass die Hauptstadt bereit für den Anstieg der Besucherzahlen sei. Bereits seit zehn Tagen laufen koordinierte Einsätze verschiedener Behörden, darunter Einheiten aus den Bereichen Gesundheit, Bauwesen, Verkehr und Polizei. Um den Verkehrsfluss zu steuern, wurden Sperrungen rund um die großen Friedhofsanlagen am Freitag um 7 Uhr morgens in Kraft gesetzt; diese bleiben bis zum 2. November bestehen, bevor die Straßen am 3. November wieder freigegeben werden.

Auf dem Friedhofsgelände gilt ein striktes Verbot für Alkohol, Schusswaffen, Klingenwerkzeuge und Karaoke-Maschinen. Kommerzielle Verkäufer dürfen nicht innerhalb der Friedhofsgrenzen agieren, sondern sind auf ausgewiesene Zonen außerhalb angewiesen. Der Bürgermeister wies auch darauf hin, dass die Errichtung provisorischer Fußgängerbrücken an der A. Bonifacio Avenue, in der Nähe des schweren Lkw-Verkehrs, eine große Gefahr darstellt und die Polizei angewiesen wurde, unbefugte Konstruktionen an dieser Straße umgehend zu entfernen.

Für die Besucher des Manila North Cemetery wurden Hilfsangebote bereitgestellt: Ein digitales Leitsystem sowie das Programm „Puntod Finder“ sollen bei der Suche nach Grabstätten helfen. Zudem bieten kommunale E-Trikes kostenlose Fahrten innerhalb des Geländes an, wobei Senioren und Menschen mit Behinderungen vorrangig behandelt werden. Im Hinblick auf die öffentliche Gesundheit riet Domagoso älteren Menschen, die Friedhöfe an weniger belebten Tagen zu besuchen, um extremer Hitze zu entgehen, und empfahl besonders gefährdeten Personen das Tragen von Masken zum Schutz vor Atemwegserkrankungen.