Senatspräsident fordert höheres Budget für Modernisierung der philippinischen Streitkräfte
EditDie geopolitische Lage weltweit ist instabil, und die Konflikte im Nahen Osten und in Osteuropa zeigen, dass die eigenen Streitkräfte verstärkt vorbereitet werden müssen. Angesichts dieser Herausforderungen fordert der philippinische Senatspräsident Win Gatchalian eine Erhöhung des Budgets für die Streitkräfte der Philippinen (Armed Forces of the Philippines, AFP).
Während einer Anhörung im Senat zum vorgeschlagenen Haushalt des Verteidigungsministeriums (Department of National Defense, DND) und dessen nachgeordneten Behörden betonte Gatchalian, dass die finanzielle Unterstützung kontinuierlich und nachhaltig erfolgen müsse, bis das angestrebte Leistungsniveau erreicht sei. Ziel sei es, die kontinuierliche Modernisierung, die Einsatzbereitschaft und den Kapazitätsaufbau des Militärs sicherzustellen. Er verwies dabei auf die sich schnell verändernde geopolitische Situation sowohl in der Region als auch auf globaler Ebene.
Ein besonderer Schwerpunkt der Forderungen liegt auf der Cyber-Abwehr. Laut Gatchalian stellen Cyber-Bedrohungen keine rein theoretische Gefahr mehr dar, sondern sind zu einem aktiven Bestandteil moderner Verteidigungsstrategien geworden. Daher sei es unerlässlich, die Fähigkeiten der AFP im Bereich der Cyber-Kriegsführung massiv auszubauen und robuste Verteidigungskapazitäten zu entwickeln.
Neben der Verteidigungsfunktion forderte der Senatspräsident zudem mehr Mittel für die Katastrophenhilfe. Da die Streitkräfte in den Philippinen nicht nur für die Landesverteidigung zuständig sind, sondern auch bei Naturkatastrophen wie schweren Stürmen und anderen Arten von Kalamitäten aktiv unterstützen, müsse insbesondere die Kapazität für Such- und Rettungseinsätze gestärkt werden.






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