Sicherheit: Metro Manila

Polizei verhaftet mutmaßlichen Tierquäter nach Angriff auf Hund und Beamten

In der Stadt Taguig ist ein 34-jähriger Mann festgenommen worden, nachdem er mutmaßlich erst einen Hund mit einem Küchenmesser angegriffen und anschließend einen Polizeibeamten attackiert hat. Der Vorfall ereignete sich im Barangay Cembo an der JP Rizal Extension.

Serious Police Officers Ready for Action at NightDepictionImages
Symbolbild: Envato

PNP hatten Mitarbeiter des Barangay Northside die Polizei um Unterstützung gebeten, nachdem der Verdächtige einen Hund angegriffen hatte. Beamte der Unterstation 11 der Polizeistation Taguig City beteiligten sich an der Suche nach dem Mann. Während der Verfolgung warf der Verdächtige laut Polizeibericht einen großen Stein auf die Einsatzkräfte und versuchte, einen der Beamten mit einem 15 Zoll langen Küchenmesser zu erstechen, wobei dieser körperliche Verletzungen erlitt. Die Beamten konnten den Mann schließlich überwältigen und festnehmen, wobei das Messer am Tatort sichergestellt wurde.

Das angegriffene Tier überlebte den Angriff und konnte sicher zu seinem Besitzer zurückgebracht werden. Sowohl der festgenommene Mann als auch der verletzte Polizist wurden zur medizinischen Behandlung in das Taguig-Pateros District Hospital gebracht. Der Verdächtige befindet sich derzeit unter medizinischer Beobachtung in Polizeigewahrsam.

PNP-Chef General Jose Melencio Nartatez Jr. erklärte, dass Taten der Grausamkeit gegenüber wehrlosen Tieren nicht als geringfügige Delikte abgetan werden dürften. Er betonte, dass die Polizei sicherstellen werde, dass solche Vorfälle angemessen polizeilich bearbeitet und die Täter rechtlich zur Verantwortung gezogen werden. Der Vorfall spiegele die sogenannte Focused Agenda der PNP wider, insbesondere die Enhanced Managing Police Operations (EMPO), die auf effektive Reaktion, entschlossene Strafverfolgung und den Schutz von Leben durch rechtzeitiges Eingreifen setzt. Die Ermittler bereiten Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz (Animal Welfare Act, Republic Act 8485 in der Fassung von Republic Act 10631) sowie wegen direkten Angriffs auf eine Amtsperson, Ungehorsams gegenüber Behörden und Erregung öffentlichen Ärgernisses nach dem Revised Penal Code vor.

Die Strafen für Tierquälerei sind in der Republikgesetzgebung gestaffelt. Bei schweren Verletzungen eines Tieres, die dessen Fähigkeit zur unabhängigen Lebensführung beeinträchtigen, drohen Geldstrafen von bis zu 50.000 Pesos und Freiheitsstrafen von etwa einem Jahr und einem Tag bis zu einem Jahr und sechs Monaten. Sollte ein Tier sterben, erhöhen sich die Strafen auf eine Haftzeit von anderthalb bis zwei Jahren und bis zu 100.000 Pesos Bußgeld. In Fällen, die Syndikate, Amtsträger oder illegale kommerzielle Tierquälerei betreffen, können die Strafen bis zu drei Jahre Haft und 250.000 Pesos Bußgeld betragen. Die Polizei arbeitet zudem mit dem Bureau of Animal Industry (BAI) zusammen, um die Durchsetzung des Tierschutzes zu stärken, was bereits im Juli 2026 durch einen Besuch im Camp Crame bekräftigt wurde. Nartatez rief die Öffentlichkeit zudem dazu auf, aktiv gegen Tiermissbrauch vorzugehen und Vorfälle umgehend zu melden.