Politik: Metro Manila

Philippinen und Kambodscha intensivieren militärische Zusammenarbeit

Die AFP und die königlichen kambodschanischen Streitkräfte (RCAF) streben eine engere Verteidigungskooperation an. Ziel der Gespräche ist es, die militärischen Beziehungen auszubauen und gemeinsam auf regionale Sicherheitsbedrohungen zu reagieren. Im Mittelpunkt stehen dabei der Austausch von Informationen, ein kontinuierlicher Dialog sowie eine verstärkte Koordination zur Wahrung gemeinsamer Sicherheitsinteressen.

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Quelle: PIA

Diese Bemühungen folgen auf eine Reihe hochrangiger Treffen zwischen Manila und Phnom Penh. Am 26. Oktober 2026 traf sich der stellvertretende Stabschef der AFP, Generalleutnant Rommel P. Roldan, mit Generalleutnant Hun Manith von der Abteilung für Forschung und Geheimdienst des kambodschanischen Verteidigungsministeriums. Zuvor, am 20. Oktober, hatte der AFP-Stabschef, Generalleutnant Antonio G. Nafarrete, in Phnom Penh Gespräche mit dem kambodschanischen Premierminister Hun Manet geführt.

Bei diesem Treffen wurden insbesondere die Zusammenarbeit zwischen den Marine- und Luftstreitkräften beider Länder sowie die Kooperation der Armeen und Maßnahmen zum Kapazitätsaufbau erörtert. Laut Berichten äußerte sich Hun Manet optimistisch hinsichtlich eines Abkommens zur Zusammenarbeit der Flotten und Luftstreitkräfte. In einem weiteren Gespräch zwischen Nafarrete und dem Oberbefehlshaber der RCAF, General Vong Pisen, wurden zudem Themen wie Terrorismusbekämpfung, die Prävention transnationaler Kriminalität, Cybersicherheit und humanitäre Hilfe besprochen.

Kambodscha begrüßte in diesem Zusammenhang auch die Führung der Philippinen im ASEAN-Beobachterteam, das die Entwicklungen an der Grenze zwischen Kambodscha und Thailand im Rahmen regionaler Bemühungen zur friedlichen Beilegung von Grenzstreitigkeiten überwacht.

Die aktuelle Entwicklung baut auf einer bestehenden Verteidigungspartnerschaft auf, die durch ein Memorandum of Understanding im Dezember 2017 untermauert wurde. Dieses bietet den Rahmen für den Austausch von Militärpersonal, Training und Fachwissen. Ergänzend dazu wurde im September 2025 ein angepasstes Abkommen zur polizeilichen Zusammenarbeit unterzeichnet, das die Bekämpfung von Menschenhandel, Waffenhandel und Cyberkriminalität umfasst.