Philippinen planen gemeinsames Gastgeberland für Volleyball-Weltmeisterschaft 2029
EditDer philippinische Volleyballverband PNVF prüft derzeit eine Partnerschaft mit südostasiatischen Nachbarstaaten, um die FIVB Volleyball-Frauen-Weltmeisterschaft 2029 gemeinsam auszurichten. Als mögliche Co-Gastgeber werden Vietnam und Indonesien in Betracht gezogen, wobei die Philippinen die Rolle des Hauptgastgebers übernehmen sollen. Trotz der Prüfung einer Kooperation betonte der Verband seine feste Verpflichtung, das prestigeträchtige Turnier im Land auszurichten.
Juanito Gregorio, stellvertretender Exekutivdirektor des PNVF, erklärte in der wöchentlichen Online-Sportschau Off the Court der Daily Tribune am Donnerstag, dass man sich an dem Modell orientiere, das der Basketballverband Samahang Basketbol ng Pilipinas bei der FIBA-Weltmeisterschaft 2023 gemeinsam mit Japan und Indonesien umgesetzt hat. Bei diesem Modell würden die Partnerländer die Spiele der Gruppenphase austragen, während die Play-offs und das Finale auf philippinischem Boden stattfinden sollten. Der Verband untersuche derzeit verschiedene Optionen, um die Durchführung des Events sicherzustellen.
Die Austragung der Weltmeisterschaft, deren Rechte im vergangenen Jahr am letzten Tag der Männer-Volleyballmeisterschaft in Manila an die Philippinen vergeben wurden, könnte sich zeitlich leicht verschieben. Laut Gregorio wird das Turnier voraussichtlich erst in den ersten zwei Wochen des Jahres 2030 stattfinden. Diese Verzögerung gegenüber dem ursprünglichen Jahr 2029 verschafft dem Verband jedoch mehr Zeit für die Vorbereitungen. Der PNVF steht hierzu in kontinuierlichem Austausch mit der FIVB und Volleyball World, um die Durchführung zu gewährleisten.
Als mögliche Austragungsorte werden neben den etablierten Sportstätten in Metro Manila auch die neu eröffnete SM Seaside Arena in Cebu genannt. Gregorio räumte ein, dass die Organisation ein gewaltiges Unterfangen darstelle, betonte jedoch die enorme Popularität des Volleyballsports im Land. Das Ziel ist es, den Fans ein internationales Spitzenereignis der Frauen-Weltmeisterschaft näherzubringen. Unterstützt wird das Vorhaben durch die PSC unter dem Vorsitz von Pato Gregorio.





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