Philippine Carabao Center entwickelt hitzeresistente Wasserbüffel
EditExtreme Hitze kann die Produktivität von Nutztieren senken, die Fortpflanzung stören sowie die Anfälligkeit für Krankheiten und die Sterblichkeitsrate erhöhen. Um die Auswirkungen von Dürreperioden durch El Niño abzufedern, PCC an der Zucht von hitzeresistenten Wasserbüffeln, mit dem Ziel, die Milchproduktion und die Fortpflanzungsleistung der Tiere auch unter extremen Temperaturbedingungen stabil zu halten.
Das National Institute for Animal Sciences (NIAS), ein Teil des PCC, führt derzeit die zweite Phase eines Projekts mit dem Titel „Development of Climate-Smart Interventions to Enhance Water Buffalo Production in Heat-Stressed Conditions in the Philippines“ durch. Das Vorhaben wird durch das Biotechnologie-Programm des Landwirtschaftsministeriums (DA-Biotech) finanziert.
Die GIP auf, das darauf abzielt, das genetische Potenzial und die allgemeine Produktivität der Wasserbüffel zu steigern. Dabei wird die Thermotoleranz, also die Fähigkeit, hohen Temperaturen standzuhalten, als zusätzliches Merkmal bei der Auswahl von Zuchttieren berücksichtigt. Forscher suchen gezielt nach männlichen und weiblichen Tieren mit diesen Eigenschaften, um Nachkommen zu zeugen, die ihre physiologische Stabilität und Leistungsfähigkeit trotz Hitzestress beibehalten können. Neben der genetischen Selektion konzentriert sich das Projekt auch auf die Fortpflanzung in den Sommermonaten. Hierfür wurde ein sogenanntes „Summer Protocol for Reproduction“ entwickelt.
Erste Ergebnisse zeigen, dass als thermotolerant identifizierte Büffel eine vergleichsweise stabile Milchleistung erbrachten und die Erträge bei hohen Temperaturen weniger stark sanken. Durch die Kombination aus genetischer Optimierung und neuen Reproduktionstechnologien sollen wissenschaftlich fundierte Lösungen für die Viehhalter bereitgestellt werden.






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