Senator Tulfo fordert verstärkte Sicherheitsmaßnahmen am Flughafen NAIA
EditAngesichts des bevorstehenden Reiseansturms während der Undas-Feiertage 2026 hat der philippinische Senator Raffy Tulfo zu einer Verschärfung der Sicherheitsvorkehrungen am Ninoy Aquino International Airport (NAIA) aufgerufen. Als Vorsitzender des Senatsausschusses für öffentliche Dienste mahnte er, dass die Behörden die Sicherheit der Reisenden und den Schutz der Landesgrenzen stärken müssen, da für den Zeitraum des Feiertags etwa 1,25 Millionen Passagiere am NAIA erwartet werden. Er betonte, dass die Flugsicherheit über den Schutz von Passagieren und deren Gepäck hinausgehen und eine zentrale Rolle für die nationale Sicherheit sowie den Grenzschutz spielen müsse.
Grund für die Forderungen sind jüngste Sicherheitslücken. Tulfo verwies auf den Diebstahl von Gepäckstücken im Abholbereich des Terminals 1 des NAIA. Dabei wurden drei Luxusuhren im Wert von über 15 Millionen Pesos entwendet, die dem französischen Staatsbürger Anthony Boukhors gehörten. Der Senator stellte infrage, wie die Sicherheit der Millionen täglichen Passagiere gewährleistet werden könne, wenn Diebe bereits innerhalb des Flughafengeländes operieren könnten.
Ein weiterer Schwerpunkt der Sicherheitsbedenken betrifft den Schutz vor illegalen Drogen. Tulfo bezog sich auf einen Vorfall vom 1. Oktober, bei dem in Laos 521 Kilogramm mutmaßliches Shabu im Wert von 3,54 Milliarden Pesos abgefangen wurden. Die Drogen befanden sich an Bord eines Privatjets auf dem Weg nach Manila. Da das Flugzeug eine Fluggenehmigung der Civil Aviation Authority of the Philippines (CAAP) erhalten hatte, stellte der Senator die Screening- und Genehmigungsverfahren für Privatmaschinen, die das Land ansteuern, infrage. Er warf die kritische Frage auf, ob die Drogen das Land erreicht hätten, wenn sie nicht in Laos gestoppt worden wären.
Über den Flughafen hinaus forderte Tulfo eine strengere Durchsetzung von Vorschriften und mehr Rechenschaftspflicht in verschiedenen Transportsektoren. Er nannte unter anderem die Sicherheit im Seeverkehr, auf Autobahnen, bei Fahrdienstvermittlern sowie bei Lieferdiensten. Er sah in Vorfällen wie der maritimen Tragödie in Palawan, Überschwemmungen auf dem NLEX, Sicherheitslücken bei Fahrdienstvermittlern, Problemen in Logistiknetzwerken und dem Uhrendiebstahl Anzeichen für systemische Mängel in der öffentlichen Sicherheit. Er betonte, dass diese Vorfälle keine isolierten Ereignisse seien, sondern auf breitere Lücken in der Regulierung hindeuten. Zudem kritisierte er das mangelnde Rücksichtverhalten von Autofahrern auf Fußgänger an Zebrastreifen, da Menschen dort trotz markierter Flächen überfahren würden. Zur Verbesserung der Sicherheit schlug er die Installation von Bodenschwellen vor, was im Vergleich zum Wert des menschlichen Lebens eine bedeutende Maßnahme darstelle.





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