Moody's bescheinigt den Philippinen stabiles Finanzsystem und starke Geldpolitik
EditDie Zentralbank der Philippinen, die Bangko Sentral ng Pilipinas (BSP), hat die jüngste Analyse der Ratingagentur Moody's Ratings positiv aufgenommen. In dem Bericht werden der starke Rahmen der Geldpolitik, ein widerstandsfähiges Bankensystem sowie solide externe Puffer des Landes hervorgehoben.
Laut Moody's habe die Zentralbank die Fähigkeit bewiesen, flexibel auf wirtschaftliche Veränderungen zu reagieren. So wurde die Geldpolitik gelockert, wenn der Inflationsdruck nachließ, und verschärft, als steigende Energiepreise im Jahr 2026 die Inflationsrisiken erhöhten. Diese Maßnahmen halfen laut der Agentur dabei, die Inflationserwartungen trotz wechselnder Preisentwicklungen stabil zu halten.
Auch das Bankensystem wird in der Analyse als gut kapitalisiert, profitabel und kompetent geführt beschrieben. Dies wird auf eine robuste regulatorische Aufsicht, die Anwendung internationaler Standards und Maßnahmen zur Sicherung der Finanzstabilität zurückgeführt. Die externe Position des Landes wird zudem durch erhebliche Devisenreserven und kontinuierliche externe Finanzierungsquellen gestützt. Zu den weiteren Stützpfeilern der wirtschaftlichen Widerstandsfähigkeit zählen Rücküberweisungen von Arbeitsmigranten (Overseas Filipino Remittances), Einnahmen aus dem Business-Process-Outsourcing-Sektor sowie ausländische Direktinvestitionen.
BSP-Gouverneur Eli M. Remolona, Jr. erklärte, dass die Einschätzung von Moody's die Widerstandsfähigkeit der Philippinen gegenüber nationalen und globalen Risiken bestätige. Die Zentralbank bleibe entschlossen, die Preis- und Finanzstabilität zu wahren und die Devisenreserven umsichtig zu verwalten. Der vorliegende 'Issuer In-Depth'-Bericht bietet eine detaillierte Analyse der Kreditwürdigkeit, verändert jedoch nicht das staatliche Kreditrating, welches Moody's am 24. August 2026 mit Baa2 und einem stabilen Ausblick bestätigt hatte.






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