Arbeitsministerium fordert Schutzmaßnahmen für Lieferfahrer bei extremer Hitze
EditEine gefährliche Hitzewelle, verursacht durch das El-Niño-Phänomen, trifft insbesondere Liefer- und Transportfahrer. Extremes Wettergeschehen hat zu dieser Situation geführt.
Das philippinische Arbeitsministerium (Department of Labor and Employment, DOLE) hat deshalb Betreiber von Einkaufszentren und Tankstellen dazu aufgerufen, Maßnahmen zum Schutz dieser Fahrer vorzuschlagen, wie etwa die Bereitstellung von Unterkünften. Arbeitsminister Francis Tolentino forderte die Betreiber nach einem Dialog am 30. Oktober dazu auf, entsprechende Stellungnahmen bis Dienstag, den 3. November 2026, beim DOLE-Hauptsitz in Manila einzureichen.
Die eingereichten Empfehlungen sollen dem Ministerium dabei helfen, neue Richtlinien zu entwickeln, die speziell auf den Schutz von Fahrern abzielen, deren Arbeit eine dauerhafte Exposition gegenüber hohen Temperaturen erfordert. Laut Tolentino sei die Wetterlage eine äußere Einwirkung, man wolle jedoch sowohl die Arbeitnehmer als auch die Öffentlichkeit vorbereiten.
Das Ministerium betonte zudem, dass die Zusammenarbeit zwischen Regierungsbehörden, digitalen Plattformen und privaten Einrichtungen essenziell sei, um die Sicherheit von Outdoor-Arbeitern zu verbessern. Er unterstreicht damit die gemeinsame Verantwortung von Regierung, digitalen Plattformunternehmen und dem Privatsektor bei der Gewährleistung der Arbeitssicherheit und Gesundheit für Beschäftigte, die viel Zeit im Freien und auf der Straße verbringen.
Das Ministerium hat bereits zwei Arbeitsrichtlinien zu hitzebedingten Risiken veröffentlicht: Die Richtlinie Nr. 19 vom 23. Oktober regelt die Übernahme von Kosten bei hitzebedingten Erkrankungen sowie notwendige Kontrollmaßnahmen der Arbeitgeber. Währenddessen enthält die Richtlinie Nr. 23 vom 27. Oktober Leitfäden zur Vorbeugung und zum Management von Hitzestress während El-Niño-Perioden und anderen Phasen extremer Hitze.






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