Sicherheit: Landesweit

Angriff in der Straße von Hormus: Philippinische Behörden überwachen Seefahrer

Nach einem Angriff auf ein Schiff vor der Provinz Musandam am 30. Oktober haben das philippinische Arbeitsministerium für Wanderarbeiter (Department of Migrant Workers, DMW) und die philippinische Botschaft in Maskat verstärkte Überwachungsmaßnahmen angekündigt. Da eine große Anzahl philippinischer Seeleute in der Straße von Hormuz unterwegs ist, werden Schiffe, die diesen riskanten Korridor passieren, nun strenger kontrolliert.

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Symbolbild: Envato

Der Vorfall ereignete sich vor dem Hintergrund zunehmender maritimer Feindseligkeiten in der strategisch wichtigen Schifffahrtsroute. Berichte regionaler Beobachter sowie der iranischen Revolutionsgarde deuteten auf eine Welle von Tanker-Abfangmanövern, Explosionen an Schiffsrümpfen durch Sprengvorrichtungen und mutmaßliche Angriffe durch Seeminen hin.

Das omanische Zentrum für maritime Sicherheit und regionale Behörden bestätigten, dass 25 Besatzungsmitglieder nach dem Angriff sicher evakuiert und medizinisch versorgt werden konnten. Die genaue Besatzungsliste des betroffenen Schiffes wurde von den Behörden bislang nicht veröffentlicht.

Um die Sicherheit der philippinischen Seeleute zu gewährleisten, greifen offizielle Schutzprotokolle. Diese sehen vor, dass Seeleute das Recht haben, Einsätze in ausgewiesenen Hochrisiko- oder Kriegsgebieten abzulehnen. Für jene, die die Durchfahrt fortsetzen, bestehen bei Angriffen auf ihr Schiff Ansprüche auf eine doppelte Entschädigung sowie eine sofortige Rückführung.