ADB unterstützt 750-Millionen-Dollar-Fonds für Infrastrukturprojekte in Asien
EditEin neuer Infrastruktur-Kreditfonds mit einem geplanten Kapitalvolumen von 750 Millionen US-Dollar soll private Investitionen in Infrastrukturprojekte und Technologien mit geringem CO2-Ausstoß fördern. Davon profitieren neben den Philippinen auch neun weitere asiatische Volkswirtschaften, darunter Indonesien, Malaysia, Thailand, Vietnam, Kambodscha, Laos sowie Indien, Bangladesch, Sri Lanka und die Mongolei. Der sogenannte Emerging Asia Infrastructure Credit Fund wird von der ADB unterstützt.
Der Fonds konzentriert sich primär auf Südostasien und investiert sowohl in neu zu errichtende Projekte als auch in die Sanierung bestehender Infrastruktur. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Sektoren, in denen die Reduzierung von Emissionen als schwierig gilt, sowie auf neuen Technologien zur CO2-Minderung. Laut aktuellen Projektdaten der ADB vom 21. Oktober umfasst die Finanzierung des Fonds einen genehmigten Kredit der Bank in Höhe von 30 Millionen US-Dollar sowie eine vorgeschlagene Kofinanzierung von 17,5 Millionen US-Dollar. Zusätzlich wird eine Eigenkapitalinvestition von bis zu 57,5 Millionen US-Dollar angestrebt.
Die ADB ordnet das Vorhaben ihren Zielen für nachhaltige Entwicklung zu, insbesondere im Bereich des Zugangs zu erschwinglicher und zuverlässiger Energie sowie dem Ausbau erneuerbarer Energien. Der Fonds unterliegt einem Umwelt- und Sozialmanagementsystem, das an der Safeguard Policy Statement der ADB von 2009 ausgerichtet ist. Unternehmen, die Mittel erhalten, müssen zudem betroffene Interessengruppen konsultieren und Beschwerdemechanismen einrichten. Die ADB sieht zudem einen indirekten Beitrag zur Armutsbekämpfung und sozialen Inklusion durch die Förderung klimagerechter Infrastruktur.






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