Widerstand gegen Privatisierung des Kernkraftwerks in Bataan
EditIn Bataan gibt es Widerstand gegen die geplante Privatisierung des philippinischen Kernkraftwerks (PNPP). Der Abgeordnete für Pangasinan, Mark Cojuangco, und die Kernenergie-Interessengruppe Alpas Pinas fordern, das Kraftwerk unter staatlicher Kontrolle wieder in Betrieb zu nehmen.
Das Kraftwerk sei bereits im Besitz des Staates, betonte Cojuangco bei einem Pressegespräch in Quezon City. Die Vorteile der Anlage sollten daher der philippinischen Bevölkerung zugutekommen, die den Bau finanziert habe. Cojuangco schlug vor, private Firmen könnten durch wettbewerbsorientierte Ausschreibungen mit der Sanierung, dem Betrieb und der Wartung beauftragt werden, sofern sie die nötige Fachkompetenz nachweisen. Allerdings müsse sichergestellt werden, dass die Stromversorgung erschwinglich und zuverlässig bleibt.
Die Regierung könnte Kredite in Höhe von 14 Milliarden US-Dollar aufnehmen, um das PNPP zu sanieren und zusätzliche AP1000-Reaktoren zu bauen, erklärte Cojuangco. Dies könnte die Gesamtkapazität von derzeit 620 Megawatt auf potenziell 4.070 Megawatt steigern. Die Einnahmen aus dem Kraftwerk könnten zudem den Ausbau weiterer Kernkraftanlagen finanzieren, ähnlich der Strategie Südkoreas.
Gayle Certeza, die Leiterin von Alpas Pinas, unterstützte die Forderung nach einer Wiederbelebung der Anlage. Sie erklärte, Kernenergie sei ein Weg aus der anhaltenden Armut, da sie sauberen und zuverlässigen Strom ermögliche. Certeza verwies dabei auf den hohen Auslastungsgrad von Kernkraftwerken von etwa 92 Prozent, während Solarenergie mit etwa 15 Prozent stark von Wetterbedingungen und Sonnenlicht abhängig sei.






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