Vorwurf der Veruntreuung: Abgeordneter verteidigt Friedhofsprojekt in Malabon
EditAm Dienstag wurde gegen den Abgeordneten des Distrikts Malabon, Antolin Oreta III., eine Beschwerde wegen mutmaßlicher Veruntreuung beim Büro des Ombudsmanns eingereicht. Grund dafür sind Unregelmäßigkeiten bei der Sanierung des öffentlichen Tugatog-Friedhofs, für die ein Budget von rund 398 Millionen Pesos vorgesehen war.
Die Beschwerde wirft der International Builders Corp. (IBC) Unregelmäßigkeiten bei der Auftragsvergabe vor. Zudem wird ein geschäftliches Arrangement mit der Firma Oreta & Co. Inc. kritisiert, die der Familie des Abgeordneten gehört. Es wird behauptet, dass IBC während der laufenden Arbeiten am Friedhof ein Joint Venture mit dem Familienunternehmen eingegangen sei. Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Schätzung der notwendigen Ausgrabungen; laut Beschwerde wurden während der Arbeiten 9.304 Überreste ausgegraben.
Oreta wies die Vorwürfe zurück und betonte, dass die Sanierung des Friedhofs längst überfällig gewesen sei. Er erklärte, dass vor der Aufnahme eines Kredits für das Projekt die betroffenen Familien konsultiert worden seien, um deren Anliegen zu hören. Die Umsetzung sei während seiner Amtszeit ordnungsgemäß erfolgt. Als seine Amtszeit im Juni 2022 endete, waren bereits mehr als 60 Prozent der ersten Phase fertiggestellt, einschließlich befestigter Wege und neuer Grabstätten.
Der Abgeordnete fügte hinzu, dass das Projekt samt aller Unterlagen in Anwesenheit des Innenministeriums (DILG) an die nachfolgende Stadtverwaltung übergeben wurde. Er appellierte an die aktuelle Verwaltung, politische Streitigkeiten beiseite zu legen und die Sanierung abzuschließen, da die Familien in Malabon einen würdigen Bestattungsort benötigten. Die Kontroverse um das Projekt ist nicht neu: Bereits im Oktober 2025 hatte der Anwohner Tomas Santos Cruz eine separate Beschwerde wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Sanitär-, Beschaffungs- und Korruptionsvorschriften eingereicht.





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