Gesellschaft: Cebu

Verkehrsbehörde in Cebu prüft Sanktionen gegen Jeepney-Betreiber

In Cebu City drohen zwei Verkehrsunternehmen administrative Geldstrafen, nachdem ihre Fahrer mutmaßlich Fahrgäste des staatlichen kostenlosen Fahrtprogramms „Libreng Sakay“ ignoriert haben. Die Vorwürfe besagen, dass die Fahrer während der Stoßzeiten wartende Pendler einfach vorbeifuhren und diese so am Straßenrand zurückließen.

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Quelle: PIA

Die Untersuchung basiert auf öffentlichen Beschwerden und Berichten, die sich in sozialen Medien verbreiteten. Ein modernisierter Jeepney der JP and Sons Transport Group Inc. soll Fahrgäste auf der Route 01K zwischen der Urgello Street und Mabolo ignoriert haben. Ein weiteres Fahrzeug der Aleja Fua Rent a Car Corp. mit dem Kennzeichen NLF9745 soll ebenfalls wartende Fahrgäste an einer ausgewiesenen Haltestelle in Mabolo vorbeigefahren sein, obwohl eine hohe Nachfrage bestand.

Verkehrsminister Vince Dizon hat das Land Transportation Franchising and Regulatory Board (LTFRB) angewiesen, sogenannte „Show-Cause-Orders“ gegen die Unternehmen JP and Sons Transport Group Inc. und Aleja Fua Rent a Car Corp. zu erlassen. Laut dem LTFRB-Regionalbüro VII in Cebu City könnten die Vorfälle gegen geltende Transportvorschriften verstoßen. Insbesondere die Verweigerung des Personentransports ohne triftigen Grund stellt einen Verstoß gegen die geltenden LTFRB-Regeln sowie die gemeinsame Verwaltungsanordnung (Joint Administrative Order) Nr. 2014-01 dar.

Die betroffenen Betreiber müssen innerhalb von fünf Werktagen nach Erhalt der Anordnung eine schriftliche Stellungnahme abgeben, um zu erklären, warum keine Bußgelder verhängt werden sollten. Zudem müssen sie aktuelle Fahrzeugregistrierungen, Konzessionen, Versicherungsnachweise sowie die Personalakten der beteiligten Fahrer vorlegen. Eine formelle Anhörung beim LTFRB-Regionalbüro VII ist für den 12. November um 11:00 Uhr angesetzt. Sollten die Unternehmen die Fristen versäumen oder nicht zur Anhörung erscheinen, gilt dies als Verzicht auf ihr Recht auf rechtliches Gehör, sodass die Behörde den Fall allein auf Basis der vorliegenden Beweise entscheiden kann.