Untersuchung nach Vorfall in Mapandan: Lehrerin soll Schüler mit verunreinigten Getränken bestraft haben
EditAm 15. Oktober kam es in der Gemeinde Mapandan in der Provinz Pangasinan zu einem Vorfall, bei dem Schüler mutmaßlich mit verunreinigten Erfrischungsgetränken bestraft wurden. Die Kinder wurden dazu gezwungen, Softdrinks zu trinken, in die zuvor Speichel oder gar Urin abgegeben worden war. Ein Bericht von Jasmin Gabriel-Galban für GMA News thematisierte den Vorfall, nachdem ein Video viral gegangen war, das schreiende Kinder zeigt, die beobachten, wie ihre Mitschüler die verunreinigten Getränke zu sich nehmen.
Der Vorfall ereignete sich während der Pause. Nach Schilderungen eines betroffenen Kindes gegenüber seinem Vater tranken das Kind und ein weiteres Opfer Softdrinks, als ein Klassenkamerad ebenfalls mit trinken wollte. Das Kind gestand seinem Vater, dass es in das Getränk gespuckt hatte, bevor es es dem Mitschüler gab, der nichts von der Verunreinigung wusste. Die Schulleitung erklärte daraufhin, dass die beiden Verursacher nicht nur gespuckt, sondern das Getränk auch mit Urin verunreinigt hatten, was den Zorn der Lehrkraft ausgelöst habe. Die Lehrkraft habe laut Schulleitung nicht die Absicht gehabt, dass die Opfer die verunreinigten Getränke tatsächlich trinken.
Das DepEd Region I wird den Vorfall unter Anleitung der Kommunalverwaltung untersuchen. DepEd-Sekretär Sonny Angara betonte, dass der Lehrkraft ein ordnungsgemäßes Verfahren garantiert werde, es jedoch definitiv disziplinarische Maßnahmen geben werde. Die betroffenen Kinder werden medizinisch im Krankenhaus untersucht und erhielten bereits Besuche des kommunalen Sozialamtes (Municipal Social Welfare Department).
Bürgermeister Christian Vega von Mapandan erklärte, dass die Situation genau beobachtet werde, bis der Fall vollständig geklärt ist. Während ein betroffener Vater der Kinder der Lehrkraft aus Mitgefühl für das Fehlverhalten seines Kindes vergeben hat, äußerte er den Wunsch, dass die Lehrkraft an eine andere Schule versetzt wird, um Wiederholungen zu vermeiden. Die Eltern des zweiten Opjekts sowie die Lehrkraft selbst gaben bislang keine Stellungnahme ab.






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