Wirtschaft: Zambales

Solarprojekt in Olongapo City schafft Arbeitsplätze für indigene Gemeinschaften

In Olongapo City in der Provinz Zambales bietet das Solarprojekt der AP Renewable Energy Corp. (APREC) der lokalen indigenen Bevölkerung neue wirtschaftliche Perspektiven. Die Stammesmitglieder in den Gebieten Sitio Mampueng und Sitio Tralala im Barangay Old Cabalan können nun in ihrer unmittelbaren Umgebung eine Beschäftigung finden, ohne für die Arbeit weite Reisen auf sich nehmen zu müssen.

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Quelle: PIA

Das Projekt ermöglicht nicht nur die direkte Beschäftigung, sondern auch fachspezifische Weiterbildungen. Mitglieder der indigenen Gruppen wurden im Bereich der Elektrotechnik geschult, was ihnen durch die Arbeit am Solarpark auch für zukünftige Tätigkeiten an anderen Orten qualifizierte Fähigkeiten vermittelt. Darüber hinaus erhält die Gemeinschaft Lizenzgebühren (Royalties).

Die indigenen Vertreter betonen auch die soziale Unterstützung durch das Unternehmen. Neben den finanziellen Zahlungen wurden Hilfen wie der Bau einer Brücke, die Bereitstellung von Reis, Schulmaterialien sowie finanzielle Unterstützung in Notfällen oder bei Todesfällen innerhalb der Gemeinschaft genannt. Die Anwohner bezeichnen das Projekt daher als Segen für ihre Lebensgrundlage.

Das Olongapo-Solarwerk hat eine Kapazität von 221 Megawatt-Peak (MWp). Die APREC, eine Tochtergesellschaft von Aboitiz Renewables, Inc., hat zur Finanzierung von Bau, Betrieb und Wartung der Anlage einen Finanzierungsvertrag über 7,4 Milliarden Pesos mit der Bank of the Philippine Islands (BPI) unterzeichnet.

Trotz der positiven Rückmeldungen aus Teilen der indigenen Bevölkerung gibt es auch Kritik. Einige Anwohner und lokale Beamte machen Rodungen und Bodenveränderungen aus der ersten Phase des Projekts für verstärkte Sturzfluten und Bodenerosion in flussabwärts gelegenen Gebieten verantwortlich. Die zweite Phase des Solarparks sieht sich daher teilweise dem Widerstand lokaler Gemeinschaften gegenüber, die Umwelt- und Wasserschutzbedenken äußern.

Zu den Stimmen der indigenen Gemeinschaft gehören unter anderem Zenaida Liwanag, die ehemalige Barangay IPMR von Old Cabalan und nun Mitglied des Tribal Council von Mampueng, die Ältesten Fely Liwanag und Teresita Delajunta Rivera aus Sitio Mampueng sowie Ferdinand De Los Santos, der Häuptling von Sitio Tralala, der Bewohner Vicente Padilla und die Stammesrätin Janet Padilla aus derselben Siedlung. Die Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen Aboitiz Renewables, Inc. und NCIP soll zudem künftige Investitionen und die Ansiedlung von Unternehmen in der Region prüfen. Dabei wurden bereits Gespräche geführt, ob die Gemeinschaft der Errichtung weiterer Betriebe zustimmen würde, wobei die Vertreter betonten, dass sie vorab die genauen Bedingungen kennen möchten.