Philippinisches Bildungsministerium führt landesweite Sicherheitsprüfung an Schulen ein
EditDas philippinische Bildungsministerium (Department of Education, DepEd) führt ein landesweites Rahmenwerk zur Bewertung der Sicherheit an Schulen ein. Das neue System, das als Safe School Environment Audit (SSEA) bezeichnet wird, geht über die rein physische Sicherheit hinaus und umfasst Bereiche wie Katastrophenvorsorge, Kinderschutz, Gesundheitsdienste sowie psychosoziale Unterstützung.
Bildungsminister Sonny Angara erklärte am Mittwoch, dass das SSEA den Schulen ein einheitliches System bieten soll, um Sicherheitslücken zu identifizieren. Durch das Audit sollen gezielte Maßnahmen entwickelt werden, um Lernende, Lehrkräfte und das gesamte Personal zu schützen. Angara betonte, dass eine qualitativ hochwertige Bildung nicht möglich sei, wenn sich die Beteiligten in und außerhalb der Klassenzimmer nicht sicher fühlen.
Im Gegensatz zu bisherigen Einzelprogrammen bündelt das SSEA fünf Kernbereiche: Sicherheitsmanagement, ein unterstützendes Umfeld, sichere Einrichtungen und Schulzugänge, Notfallvorsorge und -reaktion sowie die Erholung nach Katastrophen. Die Schulen bewerten ihre Bereitschaft durch Beobachtungen, Interviews und Dokumentenprüfungen, während die DepEd-Büros die Ergebnisse validieren, um den Bedarf an Unterstützung genau zu bestimmen.
Die Ergebnisse sollen in einem nationalen Dashboard zusammengeführt werden, um die Einsatzbereitschaft der Schulen zu verfolgen und politische Maßnahmen zu steuern. Um die Sicherheit auf den Campusgeländen weiter zu verbessern, plant das Ministerium zudem, im Haushaltsentwurf für 2027 zusätzliche 8,18 Milliarden Pesos zu beantragen.
Zusätzlich zur Sicherheit thematisierte Angara die Ernährungssicherheit angesichts möglicher Dürreperioden durch El Niño. Das Ministerium setzt verstärkt auf das Programm „Gulayan sa Paaralan“ sowie auf landwirtschaftliche Lernprogramme und Farm-Schulen, um die lokale Lebensmittelproduktion zu unterstützen.





Keine Werbeblöcke mehr mit Supporter-Abo!