Wirtschaft: Metro Manila

Philippinen stärken Aufsichtsstrukturen für Kernenergie

Bis zum Jahr 2032 sollen in den Philippinen die ersten 1.200 Megawatt an Kernenergiekapazität in Betrieb genommen werden. Ziel ist es, die nukleare Sicherheitsaufsicht zu verschärfen und klare Regeln für Investoren zu schaffen.

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Symbolbild: Envato

Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg ist ein Workshop, der vom 4. bis 6. November in Manila stattfinden wird. Das DOE wird in Zusammenarbeit mit der OECD internationale Regulierungsbehörden und technische Experten zusammenbringen, um die Kapazitäten des Landes bei der Lizenzierung, Inspektion und Überwachung von Kernkraftprojekten zu stärken.

Im Fokus des Workshops steht die Stärkung von PhilAtom, der neu gegründeten nationalen Kernenergie-Aufsichtsbehörde. Durch den Austausch über internationale Praktiken sollen die Bereiche Sicherheitsinspektionen, Compliance-Überwachung und Notfallvorsorge verbessert werden. Zudem sollen Anforderungen für Standortbewertungen sowie Regeln für neue Technologien wie kleine modulare Reaktoren (SMRs) diskutiert werden, um die Planungssicherheit für Entwickler zu erhöhen.

Energieministerin Sharon S. Garin betont, dass die verantwortlichen Institutionen über die nötige Unabhängigkeit und technische Expertise verfügen müssen, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Ein glaubwürdiger Regulierungsrahmen sei entscheidend für die Entwicklung der Kernenergie und das Vertrauen der Bevölkerung. Laut dem philippinischen Energieplan soll die Kapazität bis 2035 auf 2.400 MW und bis 2050 auf 4.800 MW steigen.