Nachfolge des Obersten Gerichtshofs: Drei Absolventen der Ateneo-Juristischen Fakultät im Rennen
EditFür die Position des Vorsitzenden des Obersten Gerichtshofs der Philippinen wurden fünf Kandidaten in eine engere Auswahl gebracht. Darunter befinden sich drei Absolventen der Ateneo de Manila University School of Law, die vom Justizrat (Judicial and Bar Council, JBC) nominiert wurden.
Zu den Kandidaten aus der Ateneo-Juristischen Fakultät gehören die stellvertretenden Richter Alfredo Benjamin Caguioa, Rodil Zalameda und Jose Midas Marquez. Die drei Bewerber verfügen über unterschiedliche fachliche Schwerpunkte, die von der Prozessführung und Staatsanwaltschaft bis hin zur Justizverwaltung reichen.
Alfredo Benjamin Caguioa bringt umfassende Erfahrungen in den Bereichen Rechtsstreitigkeiten, Schiedsgerichtsbarkeit und juristische Dienste für die Exekutive mit. Rodil Zalameda blickt auf eine Laufbahn zurück, die die Arbeit als Staatsanwalt sowie die Rechtsprechung in Berufungsinstanzen umfasst.
Jose Midas Marquez, der 1987 einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften und 1993 sein Jurastudium an der Ateneo de Manila University abschloss, ist seit über drei Jahrzehnten beim Obersten Gerichtshof tätig. Er war fast zwölf Jahre lang als Gerichtsverwalter (Court Administrator) im Einsatz, bevor er im November 2021 zum stellvertretenden Richter ernannt wurde.
In seinem Gespräch vor dem JBC stellte Marquez Reformvorschläge im Rahmen des Strategic Plan for Judicial Innovations 2.0 (SPJI 2.0) vor. Seine Ziele umfassen die Beseitigung von Verfahrensrückständen und die Entlastung der Gerichtsakten bis zum Jahr 2032. Zudem möchte er administrative Prozesse modernisieren und die Unterstützung für Richter sowie das Personal an den unteren Gerichten landesweit verbessern. Marquez betonte dabei die Notwendigkeit, bewährte juristische Praktiken mit Reformen zur Steigerung der Effizienz in Einklang zu bringen.






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