Gesellschaft: Metro Manila

ASEAN-Forum in Makati: Menschenrechte sollen in der lokalen Politik verankert werden

In Makati wurde am Dienstag das zweite regionale Forum zu Menschenrechtsstädten innerhalb der ASEAN eröffnet. Bürgermeisterin Nancy Binay begrüßte dazu Diplomaten und zivile Führungspersönlichkeiten aus Südostasien sowie der Europäischen Union im Dusit Thani Manila.

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Symbolbild: Envato

Während der Eröffnungszeremonie betonte Binay, dass die Wahrung der Menschenrechte nicht allein durch formale Erklärungen, sondern durch die konkrete lokale Politik gelebt werden müsse. Eine bloße Deklaration könne zwar den Status einer Menschenrechtsstadt ankündigen, doch erst der Alltag könne diesen Titel beweisen. Als Beispiel verwies sie auf das Investitionsprogramm von Makati für das Jahr 2027, welches 354 kommunale Programme und 979 lokale Projekte direkt mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen verknüpft.

Die Bürgermeisterin rief die regionalen Delegierten dazu auf, eine dauerhafte Gemeinschaft der Praxis zwischen den Kommunen der ASEAN-Staaten aufzubauen. Die Begrüßung erfolgte gemeinsam mit hochrangigen Vertretern, darunter Georgina Ann Hernandez Yang, die philippinische Vertreterin für die ASEAN-Intergouvernementale Kommission für Menschenrechte (AICHR), sowie dem EU-Botschafter auf den Philippinen, Massimo Santoro. Auch Vertreter aus Thailand und der Organisation United Cities and Local Governments Asia Pacific nahmen an der Eröffnung teil.

Am 4. November sind für die Delegierten Feldbesuche geplant. Diese führen unter anderem zum Makati Youth Home, zum Teen Center der Makati High School sowie zum sanierten Estero de Tripa de Gallina im Barangay San Isidro.