Sicherheit: Landesweit

Philippinische Polizei prüft strengere Regeln für Personenschutz

Bedingt durch Bedenken, dass Beamte, die zur Absicherung von Politikern, Geschäftsleuten und anderen hochrangigen Persönlichkeiten eingesetzt werden, für private Erledigungen missbraucht werden, überprüft die philippinische Nationalpolizei (PNP) derzeit die Richtlinien für den Personenschutz.

Police, hand and gun with a law enforcement officer standing outdoor in the city while on patrol clYuriArcursPeopleimages
Symbolbild: Envato

PNP-Chef General Jose Melencio Nartatez Jr. erklärte am Dienstag, 20. Oktober, dass die Überprüfung darauf abzielt, die Rechenschaftspflicht zu stärken. Es solle sichergestellt werden, dass die Beamten ausschließlich ihre autorisierten Sicherheitsaufgaben wahrnehmen.

Die Initiative folgt auf Vorwürfe, wonach Polizeikräfte Aufgaben übernehmen, die nicht mit dem Schutzauftrag zusammenhängen. Dies wurde unter anderem im Zusammenhang mit Aussagen in jüngsten Gerichtsverfahren thematisiert. Im Rahmen der Überprüfung soll das eingesetzte Sicherheitspersonal regelmäßig kontrolliert werden, um die Einhaltung der PNP-Vorschriften zu gewährleisten.

Nartatez mahnte das Personal, die Loyalität gegenüber der Verfassung, dem Volk und der Polizei zu wahren. Die Beamten müssten eine klare Grenze zwischen ihren offiziellen Pflichten und den persönlichen Forderungen der zu schützenden Personen ziehen. Die Maßnahme ist Teil der Bemühungen der Regierung unter Präsident Marcos, die Professionalität und Verantwortlichkeit innerhalb der Polizeikräfte zu erhöhen.