Sicherheit: Landesweit

Philippinische Polizei geht landesweit gegen gefälschte Behindertenausweise vor

Die PNP hat verstärkte Geheimdienstoperationen angeordnet, um die Herstellung, den Vertrieb und die Nutzung gefälschter Identitätskarten für Menschen mit Behinderungen (PWD) zu bekämpfen. General Jose Melencio Nartatez Jr., Chef der PNP, gab die entsprechende Anweisung am Dienstag, den 20. Oktober, heraus.

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Symbolbild: Envato

DOJ bezüglich Unstimmigkeiten bei den Registrierungszahlen. Während laut Angaben des DOJ etwa 2,8 Millionen Filipinos offiziell als Menschen mit Behinderungen registriert sind, nutzen Schätzungen zufolge rund 8,5 Millionen Personen PWD-Ausweise, um Leistungen und Privilegien in Anspruch zu nehmen. Diese Differenz von etwa 5,7 Millionen Personen deutet auf einen massiven Missbrauch hin, wobei die Behörden die genaue Anzahl der gefälschten Dokumente noch ermitteln.

CIDG sowie ACG an, die Personen und Syndikate zu identifizieren, die hinter der Produktion und dem Vertrieb der gefälschten Ausweise stehen könnten. Solche betrügerischen Machenschaften würden legitime Transaktionen stören und das Vertrauen der Öffentlichkeit in staatliche Dienstleistungen für Menschen mit Behinderungen untergraben.

Gegen die Verantwortlichen sowie gegen Personen, die wissentlich gefälschte Ausweise nutzen, können Anklagen wegen Urkundenfälschung oder Betrug (Estafa) erhoben werden. Die PNP plant zudem eine engere Zusammenarbeit mit anderen Regierungsbehörden, um die Hintermänner aufzuspüren. Die Polizei rief die Bevölkerung dazu auf, verdächtige Aktivitäten zu melden.