NTF-ELCAC weist Vorwürfe über fiktive Entwicklungsprojekte in Iloilo zurück
EditDie NTF-ELCAC hat die Gruppe Bayan-Panay scharf kritisiert. Der Vorwurf der Gruppe, es gäbe in der Provinz Iloilo sogenannte „Ghost Projects“, also nicht existierende Entwicklungsprojekte -, wird als bewusste Falschdarstellung von Prüfungsergebnissen der staatlichen Rechnungsprüfungsbehörde zurückgewiesen.
Der Streit entzündete sich an Beobachtungen der Commission on Audit (COA) zu unvollendeten Infrastrukturprojekten. Während Bayan-Panay behauptete, 16 Projekte existierten gar nicht, betonten die Provinzbehörden, dass die Vorhaben zwar real seien, aber aufgrund von Finanzierungslücken und Umsetzungsschwierigkeiten unfertig blieben. Flosemer Chris Gonzales, regionaler Rechtsbeauftragter der NTF-ELCAC, kritisierte die Opposition der Gruppe gegen das Barangay Development Program (BDP), welches Infrastruktur und öffentliche Dienste in ehemals von Aufständen betroffenen Gemeinden finanziert.
Raul Banias, Berater für Sicherheit und Ordnung der Provinz, erklärte, dass etwa 196 Millionen Pesos an nicht genutzten Zuweisungen der nationalen Regierung gemäß den Budgetvorschriften an die Staatskasse zurückgeführt wurden. Er betonte, es gäbe keine fiktiven Projekte; man nutze nun eigene Mittel, um alle begonnenen Vorhaben abzuschließen. Die Provinzverwaltung hat sich verpflichtet, die verbleibenden 19 BDP-Projekte bis zum Jahr 2028 mit lokalen Mitteln fertigzustellen.
Die COA identifizierte in ihrem Audit für das Jahr 2025 insgesamt 29 unvollendete Projekte, für deren Fertigstellung schätzungsweise 73,89 Millionen Pesos benötigt werden. Zudem wurden acht Projekte als nicht betriebsbereit gemeldet. Rose Matucan, die stellvertretende Koordinatorin für Planung und Entwicklung, hielt jedoch fest, dass die Prüfung keinen Missbrauch von Geldern nachgewiesen habe.





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