Sicherheit: Landesweit

NBI sucht Zusammenarbeit mit Laos bei Drogen-Schmuggel im Wert von 3,5 Milliarden Pesos

Illegale Substanzen im Wert von rund 3,5 Milliarden Pesos sollten in das Land geschmuggelt werden, bevor die Behörden den Versuch verhindern konnten.

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Symbolbild: Envato

Das philippinische National Bureau of Investigation (NBI) plant, die Behörden in Laos um Unterstützung bei der Aufklärung des Drogenschmuggels zu bitten.

NBI-Direktor Melvin Matibag erklärte, dass bereits ein Schreiben an die dortigen Strafverfolgungsbehörden versandt wurde, um eine Zusammenarbeit zu ermöglichen. Dieses Vorgehen werde durch das Außenministerium unterstützt.

Im Rahmen der Untersuchung könnten NBI-Agenten nach Laos entsandt werden, um die dort in Gewahrsam befindlichen Verdächtigen zu vernehmen. Zu den als Personen von Interesse eingestuften Akteuren gehört unter anderem Edriezan Hadji Nasser Rimbang, ein Politiker aus Mindanao und ehemaliges Mitglied des Bangsamoro-Parlaments.

Das NBI führt die Ermittlungen zu dem Fall parallel zur PNP durch, die beiden Behörden jedoch weiterhin kooperieren. Auch die Aerosky Services Corporation, ein Luftfahrtdienstleister, der mit dem Privatflugzeug im Zusammenhang steht, in dem die Drogen entdeckt wurden, hat ihre Kooperation mit dem NBI zugesichert. Ob das NBI Vorladungen für die vom Innenministerium benannten Verdächtigen aussprechen wird, ließ Matibag offen; die Priorität liege derzeit im Austausch mit den laotischen Behörden.