Ikebana-Konferenz in Manila fördert kulturellen Austausch zwischen den Philippinen und Japan
EditVom 1. bis 4. Oktober 2026 fand im Conrad Manila die 16. asiatische Regionalkonferenz von Ikebana International statt, bei der die japanische Kunst des Blumenarrangements im Mittelpunkt stand. Unter dem philippinischen Motto „Sama-sama“, was so viel wie Zusammengehörigkeit bedeutet, versammelten sich Praktizierende aus ganz Asien, um den kulturellen Austausch und die langjährige Freundschaft zwischen den Philippinen und Japan zu feiern.
Die Konferenz, die vom Ikebana International Manila Chapter 108 ausgerichtet wurde, bot neben floralen Ausstellungen auch Demonstrationen und Workshops an, bei denen die traditionelle Kunstform Ikebana präsentiert wurde. Diese ist durch Harmonie, Balance und das Zusammenspiel von Blumen, Zweigen und Freiräumen geprägt. Teilnehmer kamen nicht nur aus philippinischen Städten wie Manila, Cebu, Davao und Cagayan de Oro, sondern auch aus Japan, Indien, Pakistan und weiteren Ländern.
Shigehiro Matsuda, Direktor des Japan Information and Culture Center, hob die besondere Bedeutung des Treffens hervor, da die Philippinen und Japan im Jahr 2026 das 70-jährige Bestehen ihrer diplomatischen Beziehungen feiern. Die Konferenzvorsitzende Evangeline „Vangie“ Cheng betonte, dass die Kunstform Menschen über nationale und kulturelle Grenzen hinweg verbinde und die Teilnehmer durch die Wertschätzung dieser außergewöhnlichen Kunst vereine. Zu den geladenen Gästen gehörten unter anderem die philippinische Botschafterin in Japan, Mylene Garcia-Albano, sowie Maria Margarita Nograles, die operative Leiterin des Tourism Promotions Board.
Am 2. und 3. Oktober fand zudem eine öffentliche Ausstellung in den Taft Ballrooms des Conrad Manila statt, bei der lokale und internationale Künstler ihre Kompositionen präsentierten, darunter auch ein Arrangement zu Ehren der Gründerin des Manila Chapters, Carmen Guevara.





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