Sicherheit: Cebu

Philippinische Polizei untersucht Laptop von Thomas Markle wegen Verdachts auf Kindesmissbrauch

Die PNP untersucht derzeit einen Laptop und mutmaßliches Material zum sexuellen Missbrauch von Kindern, das in dem ehemaligen Haus von Thomas Markle in Cebu gefunden wurde. Markle ist der entfremdete Vater von Meghan Markle, der Herzogin von Sussex. Die Ergebnisse der forensischen Untersuchung der digitalen Geräte werden innerhalb einer Woche erwartet.

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Symbolbild: Envato

Die Ermittlungen werden von der Visayas-Feldstelle des Women and Children Protection Center geleitet, unterstützt durch die Regional Anti-Cybercrime Unit 7 sowie das Regional Internal Affairs Committee Against Trafficking 7. Die Gegenstände wurden von Thomas Markle Jr. freiwillig übergeben und befinden sich nun in Polizeigewahrsam. Bevor die digitalen Geräte detailliert untersucht werden können, müssen die Ermittler die erforderlichen Durchsuchungsbeschlüsse einholen, so Polizeisprecher Colonel Allen Rae Co.

PNP-Chef General Jose Melencio Nartatez Jr. betonte die Notwendigkeit einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit Strafverfolgungsbehörden im Vereinigten Königreich und in den USA, da digitale Beweise und die Beteiligung international vernetzter Personen die Ermittlungen erschweren könnten. Die Polizei verfolgt eine Null-Toleranz-Politik gegenüber der Ausbeutung von Minderjährigen. Innenminister Jonvic Remulla erklärte, dass rechtliche Schritte gegen den älteren Markle eingeleitet werden sollen, sofern die Beweise dies rechtfertigen.

Thomas Markle, der nach seinem Aufenthalt in Cebu Anfang des Jahres in die USA zurückgekehrt ist, hat die Vorwürfe bestritten. Die Berichte über die Entdeckung der Bilder durch seinen Sohn Thomas Markle Jr. beim Durchsehen von Kartons stammen ursprünglich aus dem britischen Boulevardmedium The Sun. Meghan Markle äußerte sich zutiefst erschüttert über die Anschuldigungen und gab an, den Kontakt zwischen ihrem Vater und ihren Kindern aufgrund früherer beunruhigender Vorwürfe unterbunden zu haben. Sie verwies zudem auf einen Brief aus dem Jahr 2018, der ähnliche Bedenken an die Londoner Metropolitan Police herangetragen hatte.