Gesellschaft: Landesweit

PhilHealth sichert Kostenübernahme bei hitzebedingten Erkrankungen zu

Angesichts der drohenden Auswirkungen eines Super-El-Niño-Phänomens hat die staatliche Krankenversicherung PhilHealth (Philippine Health Insurance Corporation) zugesichert, dass hitzebedingte Erkrankungen durch ihre Leistungen abgedeckt sind. Die Maßnahme erfolgt als Reaktion auf die Forderung von Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. nach proaktivem staatlichem Handeln beim Klimawandel.

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Symbolbild: Envato

Im Rahmen des Programms „Yaman Para sa Kalusugan“ (YAKAP) sollen Mitglieder präventive und primäre Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen können. Das Programm soll Gesundheitsrisiken managen, die durch extreme Hitze verstärkt werden könnten. Dazu zählen unter anderem Hitzschlag, Dehydrierung, Asthma, Bluthochdruck sowie Dengue-Fieber und durch Wasser übertragbare Infektionen.

Über das YAKAP-Programm haben Versicherte Zugang zu medizinischen Konsultationen, Labortests und diagnostischen Untersuchungen sowie zu ambulanten Krebsvorsorgeuntersuchungen. Zudem können berechtigte Mitglieder jährlich bis zu 20.000 Pesos für lebensnotwendige Medikamente im ambulanten Bereich erhalten. PhilHealth betont zudem, dass bei schweren Erkrankungen, die einen Krankenhausaufenthalt erfordern, feste Fallpauschalen direkt an akkreditierte Kliniken gezahlt werden.

Die Initiative reagiert auf Warnungen der Wetterbehörde PAGASA, wonach ein starkes El-Niño-Phänomen bis Mitte 2027 anhalten könnte. Die Versicherung empfiehlt regelmäßige Checkups, um chronische Leiden wie Diabetes oder Atemwegserkrankungen frühzeitig zu überwachen, da sich deren Zustand bei extremer Hitze verschlechtern kann.