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Zentralvisayas bereitet sich auf El Niño vor

In der Region Zentralvisayas verstärken Behörden für Landwirtschaft und Wasserressourcen ihre Vorbereitungen auf die Auswirkungen von El Niño. Ziel der Maßnahmen ist es, Dürreperioden, sinkende Wasserbestände und Ernteausfälle abzufedern. Bei einer Pressekonferenz der Philippine Information Agency am 20. Oktober 2026 legten Vertreter der nationalen Bewässerungsbehörde (NIA-7), des Landwirtschaftsministeriums (DA-7) und des Büros für Fischerei und aquatische Ressourcen (BFAR-7) Strategien zum Schutz von Landwirten, Fischern und der regionalen Ernährungssicherheit vor.

Tropic rural city at palm trees aerial. Mayon volcano countryside with cottages, lodges and fields
Symbolbild: Envato

Die NIA-7 berichtete, dass unterdurchschnittliche Niederschläge die Wasserspeicher in regionalen Staudämmen bereits reduziert haben, was die Verfügbarkeit für die Bewässerung einschränkt. Zarline S. Sambas, Pressesprecherin der NIA-7, erklärte, dass die Behörde eng mit Bewässerungsverbänden zusammenarbeite, um die Wasserverteilung zu steuern. Zudem identifiziert die Behörde unter der Leitung von Maria Donesa A. Autida gefährdete Gebiete. In Abstimmung mit dem DSWD und DOLE soll betroffenen Gemeinschaften Hilfe zur Existenzsicherung angeboten werden.

Der Bereich der Landwirtschaft ist bereits massiv betroffen. Laut Gerry S. Avila von der Abteilung für Feldeinsätze des DA-7 belaufen sich die landwirtschaftlichen Verluste auf über 222 Millionen Pesos. Davon sind rund 4.246 Hektar Land und etwa 4.000 Landwirte betroffen. Das Ministerium mobilisiert nun seinen Sofortreaktionsfonds und fordert lokale Landwirtschaftsämter auf, Schadensbewertungen zu beschleunigen. Um der Trockenheit entgegenzuwirken, plant das DA-7 zudem zwei Runden mit Cloud-Seeding-Maßnahmen, die insgesamt etwa 62 Stunden dauern könnten und voraussichtlich Ende Oktober oder im November beginnen.

Auch die Fischerei bereitet sich auf die klimatischen Veränderungen vor. Das BFAR-7 entwickelt einen regionalen Mechanismus zur Katastrophenvorsorge, um die aquatischen Ressourcen zu überwachen. Geplante Schritte umfassen Treibstoffsubventionen für Fischer, Anpassungen der Fangzeiten sowie die Überwachung von Wassertemperatur, Salzgehalt und pH-Werten in Aquakulturbereichen. Das BFAR-7 unterstützt zudem Programme für die Binnenfischerei, die Marikultur sowie die Verteilung von Glasfaserbooten und Fischereiausrüstung.