Philippinische Behörden prüfen Zusammenarbeit mit den USA für Kernenergie
EditIm Rahmen einer Mission in den USA vom 10. bis 18. Oktober wurde die Möglichkeit einer regulatorischen Zusammenarbeit und des Kapazitätsaufbaus für die Entwicklung der Kernenergie auf den Philippinen untersucht.
Unter der Leitung von Energieministerin Sharon S. Garin besuchte eine philippinische Delegation verschiedene Standorte in den USA, darunter Idaho Falls in Idaho sowie Washington, D.C. An der sogenannten „Advanced Civil Nuclear Energy Reverse Trade Mission“ nahm auch der ERC-Vorsitzende und CEO Francis Saturnino C. Juan teil. Die Mission wurde von der US Trade and Development Agency organisiert und durch das Meridian International Center umgesetzt.
In den Gesprächen standen regulatorische Rahmenbedingungen, institutionelle Kapazitäten sowie technische Anforderungen an Sicherheit und Lizenzierung im Fokus. Die Delegation befasste sich in den Laboren in Idaho mit fortschrittlichen Reaktoren, Forschungsfragen zur Regulierung, Brennstoffkreisläufen und integrierten Energiesystemen. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf kleinen modularen Reaktoren (SMRs) und Mikroreaktoren sowie den notwendigen Vorbereitungen für deren möglichen Einsatz. Zudem wurde die Unterstützung für die Philippine Atomic Energy Regulatory Authority (PhilATOM) thematisiert.
In Washington fanden Gespräche mit wichtigen US-Institutionen statt, darunter die US Nuclear Regulatory Commission, das US-Energieministerium sowie die Export-Import Bank der USA. Die Teilnehmer prüften dabei die Zusammenarbeit im Rahmen des „123 Agreement“, einem Abkommen zwischen den Philippinen und den USA über die friedliche Nutzung der Kernenergie. Die ERC betonte, dass im Zuge der Kernenergie-Initiativen die regulatorische Bereitschaft, die institutionelle Koordination und der Verbraucherschutz zentrale Aspekte bleiben.






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