Sicherheit: Metro Manila

Remulla stellt Fragen zur fehlenden Überwachung von Rimbang nach Drogenschmuggel-Skandal

Der philippinische Innenminister Jonvic Remulla hat klargestellt, dass es keine Beweise für eine Verbindung zwischen der Familie Duterte und einer milliardenschweren Drogenschmuggelladung aus Laos gibt. Dennoch äußerte er sich am Dienstag kritisch zu der Tatsache, dass ein Politiker aus Mindanao, der als mutmaßlicher Finanzier des für den Transport gemieteten Flugzeugs gilt, während der vergangenen Drogenbekämpfung nicht auf der offiziellen Beobachtungsliste stand.

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Symbolbild: Envato

Am Rande des 20. ASEAN-Ministertreffens zur transnationalen Kriminalität im Fairmont Hotel in Makati City erklärte Remulla, dass zwar keine direkte Verbindung zur Familie Duterte vorliege, es jedoch Hinweise auf eine Bekanntschaft zwischen den Beteiligten gebe. Der Politiker Rimbang sei derselben Partei angehört haben und die Beziehung zwischen den Akteuren gehe über eine bloße Freundschaft hinaus. Remulla hinterfragte, weshalb Rimbang nicht auf der sogenannten „Narcolist“ der Duterte-Regierung geführt wurde, wenn er bereits damals als bekannte Persönlichkeit im Drogenmilieu galt.

Der Fall bezieht sich auf den versuchten Schmuggel von 521 Kilogramm Shabu (Crystal Meth), dessen Wert auf über 3,5 Milliarden Pesos geschätzt wird. In der vergangenen Woche hatte Remulla bereits ein Diagramm veröffentlicht, das die mutmaßlichen Verbindungen der an dem Versuch beteiligten Personen darstellt. Er betonte, dies geschehe in gutem Glauben, um die Behörden bei der Faktenermittlung zu unterstützen und seinen eigenen Namen zu entlasten. Zudem gab der Innenminister zu bedenken, dass Rimbang die Philippinen über die sogenannten „Backdoor-Ausgänge“ in Mindanao verlassen haben könnte.