Wirtschaft: Ilocos Norte, Negros Occidental

Vena Energy plant massive Investition in philippinische erneuerbare Energien

Der Energieentwickler Vena Energy treibt den Ausbau erneuerbarer Energien auf den Philippinen mit einer Kapazitätserweiterung von 2,6 GW voran. Für dieses Vorhaben sind Investitionen in Höhe von rund 245 Milliarden Pesos geplant. Das in Singapur ansässige Unternehmen stellte seine Expansionspläne am 11. Oktober während eines Treffens mit Präsident Ferdinand Marcos Jr. in Singapur vor.

Lush tropical island paradise in siargao, philippines, showing stilt houses and palm trees
Symbolbild: Envato

An dem Gespräch nahmen auch die Handelsministerin Cristina Roque und der Finanzminister Frederick Go teil. Vena Energy, das seit 2014 auf den Philippinen tätig ist, betreibt derzeit eine Kapazität von 0,9 Gigawatt-Peak (GWp), darunter Solaranlagen in Ilocos Norte und Negros Occidental. Die geplanten 2,6 GWp setzen sich aus 1,3 GWp unter Bau befindlichen Kapazitäten und weiteren 1,3 GWp unter Vertrag stehenden Projekten zusammen.

Handelsministerin Roque betonte, dass eine zuverlässige und wettbewerbsfähige Strominfrastruktur entscheidend für die Skalierung von Industrien und das Wachstum von Investitionen sei. Die Erweiterung stärke das saubere Energienetz und sichere die Stromversorgung für expandierende Industriesektoren. Finanzminister Go ergänzte, dass die Projekte den Übergang zu sauberer Energie unterstützen und dazu beitragen könnten, die Stromkosten zu senken sowie die Energiesicherheit zu erhöhen.

Neben dem Ausbau der Kapazitäten wurden auch Themen wie die Beschleunigung der Projektentwicklung, die Integration in das Stromnetz sowie Energiespeicher besprochen. Die Regierung unterstützt solche Vorhaben durch Steueranreize im Rahmen des CREATE MORE Act und beschleunigte Genehmigungsverfahren über sogenannte Green Lanes. Das DTI wird Investoren bei der Koordination mit den zuständigen Behörden unterstützen.