Solarbetriebene Bewässerungsprojekte in Ilocos Norte in Betrieb genommen
EditZur Vorbereitung auf ein mögliches Super-El-Niño hat die National Irrigation Administration (NIA) Region I drei neue, solarbetriebene Bewässerungsprojekte in Piddig, Ilocos Norte, übergeben. Die Anlagen befinden sich in den Barangays Bimmanga, San Antonio und Sallaguid und sollen den Zugang zu Wasser für die Landwirtschaft verbessern.
Insgesamt werden durch die neuen Projekte 45 Hektar Ackerland bewässert. Dies soll den Landwirten helfen, die Ernteproduktion trotz drohender längerer Trockenperioden und sinkender Wasserverfügbarkeit aufrechtzuerhalten. Die solarbetriebenen Anlagen sollen insbesondere dort helfen, wo herkömmliche Wasserversorgungssysteme Schwierigkeiten haben, die Felder zu erreichen, vor allem während der zweiten Anbausaison, in der Wassermangel das Reiswachstum und die Erträge gefährden kann. Die Solarpumpen können zudem die Abhängigkeit von herkömmlichen Stromquellen verringern, wobei ihr Erfolg von der Wasserverfügbarkeit, der Systemkapazität und einer ordnungsgemäßen Wartung abhängt.
Die Übergabe wurde von NIA-Regionalmanager Geffrey Catulin und dem Ingenieur Joselito De Vera vom Ilocos Norte Irrigation Management Office (NIA-INIMO) geleitet. An der Zeremonie nahm auch Ferdinand Alexander A. Marcos teil, der als Abgeordneter für Ilocos Norte und House Majority Leader fungiert.
Lokale Vertreter der Landwirte begrüßten die Maßnahme. Julio M. Tomas, Präsident der Sociedad de Labradora de Sallaguid Irrigators Association Inc., erklärte, dass die Solarpumpe den Wasserbedarf für die 10 Hektar in seinem Bereich decken könne und Wasserknappheit in entlegenen Feldern löse, in denen die Reiskulturen in der zweiten Anbausaison zuvor unter Wassermangel gelitten hatten. Joey M. Pascual, Präsident der Bimmanga-Loing Farmers Irrigators Association Inc., betonte die verbesserte Zugänglichkeit und sicherte zu, dass seine Vereinigung die Solaranlage warten und schützen werde.
Die Maßnahmen erfolgen vor dem Hintergrund der Sorge vor einem Super-El-Niño, einem Klimaphänomen, das durch ungewöhnlich warme Meerestemperaturen im zentralen und östlichen tropischen Pazifik geprägt ist und das Risiko für Dürren auf den Philippinen erhöht. Eine zuverlässige Bewässerung gilt als entscheidend, um die Reisproduktion zu sichern, Ernteausfälle durch Wassermangel zu verhindern und die Einkommen der Landwirte zu stabilisieren. Während die drei Projekte eine begrenzte Fläche abdecken, bieten sie wichtige zusätzliche Kapazitäten für den Agrarsektor. Die NIA und die Bewässerungsverbände sind nun gefordert, durch verantwortungsvolles Wassermanagement und regelmäßige Wartung die Betriebsbereitschaft der Anlagen sicherzustellen, um die lokale Lebensmittelproduktion zu schützen.





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