Philippinisches Bildungsministerium plant Reform der Pfadfinder-Richtlinien
EditDas Ziel der Reform der Pfadfinder-Richtlinien an Schulen ist es, über rein außerschulische Aktivitäten hinauszugehen und den Schülern eine strukturiertere Ausbildung in den Bereichen Führung, Erste Hilfe, Katastrophenvorsorge und Gemeindedienst zu ermöglichen.
Bildungsminister Sonny Angara betonte, dass Pfadfinderwesen mehr als nur das Erlernen von Knoten oder das Aufstellen von Zelten sei. Es gehe vielmehr darum, den Charakter zu stärken und Leben zu retten.
Der neue Entwurf sieht Führung, Staatsbürgerschaft, Teamarbeit, Umweltschutz, Sicherheit und Notfallreaktion als Kernkomponenten der Pfadfinderbewegung in der Basisausbildung vor. Dabei sollen klare Leitlinien für Schulen und die regionalen DepEd-Büros geschaffen werden. Die Teilnahme soll weiterhin freiwillig bleiben, wobei sichergestellt werden muss, dass der Unterricht, die Sicherheit der Lernenden sowie das Wohlergehen der Lehrkräfte nicht beeinträchtigt werden.
Die vorgeschlagene Richtlinie wurde vom 5. bis 8. Oktober in einem Workshop mit verschiedenen Beteiligten validiert. An der Abstimmung nahmen Vertreter des DepEd, Anwender aus dem Außendienst, BSP und der Girl Scouts of the Philippines (GSP) teil. Bevor eine landesweite Umsetzung erfolgt, wird der Entwurf noch einer technischen Überarbeitung und Prüfung unterzogen.





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