Sicherheit: Landesweit

Philippinische Küstenwache vertreibt chinesische Fischerboote von Lawak Island

Die philippinische Küstenwache (Philippine Coast Guard, PCG) hat am vergangenen Donnerstag chinesische Fischerboote aus den Gewässern um die Insel Lawak vertrieben. Bei der Operation auf der Insel, die zur Gemeinde Kalayaan in der Provinz Palawan gehört, wurden das chinesische Mutterschiff Yuetaiyu 63168 sowie vier von ihm eingesetzte kleine Boote gestellt.

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Symbolbild: Envato

Die Einsatzkräfte der PCG dokumentierten die unbefugten Fischereiaktivitäten mithilfe eines Schlauchboots. Trotz mehrfacher Funkaufforderungen reagierte das Schiff Yuetaiyu 63168 nicht auf die Kontaktversuche der Küstenwache. Nachdem die Wache das Schiff zudem dreimal umkreist hatte, ergriffen die philippinischen Einsatzkräfte Maßnahmen, um die vier kleinen Boote aus dem Gebiet zu verdrängen. Die kleinen Boote verließen die Hoheitsgewässer erst, nachdem das chinesische Mutterschiff den Anker gelichtet hatte und den Bereich verließ.

Der Vorfall wird als Teil einer Serie illegaler Fischereiaktivitäten im Westphilippinischen Meer gewertet, die bereits seit Ende September verzeichnet werden. Laut den Behörden verstößt der Einsatz kleiner Boote von einem chinesischen Mutterschiff aus gegen philippinische Gesetze, darunter das philippinische Fischereigesetz (Philippine Fisheries Code) und das Gesetz über philippinische Meereszonen (Philippine Maritime Zones Act). Die Küstenwache betonte, dass die Philippinen nach internationalem Recht die volle Souveränität über dieses Küstenmeer ausüben und keine ausländischen Schiffe ohne Genehmigung fischen dürfen.