Sicherheit: Palawan

Philippinische Küstenwache vertreibt ausländisches Fischerboot vor Palawan

Die PCG hat am Sonntag, den 18. Oktober, ein nicht autorisiertes ausländisches Fischerboot aus den Gewässern vor der Insel Kota in Kalayaan, Palawan, vertrieben. Das Boot wurde am Sonntagmorgen durch das Schnellboot HSRB-019 etwa 1,75 Seemeilen nord-nordwestlich von Kota Island gesichtet. Damit befand sich das Fahrzeug innerhalb des 12-Seemeilen-Territorialgewässers der Insel.

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Symbolbild: Envato

Nach der Sichtung eilte das Schnellboot zum Einsatzort, um zwei bereits vor Ort befindliche Gummiboote der Küstenwache zu unterstützen. Das Personal der PCG hielt eine enge Präsenz aufrecht und forderte das ausländische Schiff wiederholt per Funk auf, die philippinischen Hoheitsgewässer zu verlassen. Das Schiff zog sich schließlich ohne Zwischenfälle zurück, woraufhin die Boote der Küstenwache nach Kota Island zurückkehrten. Die Nationalität des beteiligten Schiffes wurde von der Behörde nicht genannt.

Dieser Vorfall markiert den vierten Einsatz gegen ausländische Schiffe in dieser Region innerhalb von drei Wochen. Zuvor vertrieb die PCG am 28. September und am 9. Oktober ein Schiff der chinesischen maritimen Miliz (Vessel 9622) sowie kleinere Boote. Am 11. Oktober mussten fünf ausländische Fischerboote um Kota Island weichen, und am 15. Oktober wurde ein chinesisches Fischerboot samt vier kleinerer Boote nahe der Insel Lawak vertrieben.

Die PCG betonte, dass unbefugte Fischerei in philippinischen Gewässern gemäß dem philippinischen Fischereigesetz und dem Gesetz über maritime Zonen untersagt ist. Admiral Ronnie Gil Gavan, Kommandant der PCG, erklärte, dass der Einsatz von Hochgeschwindigkeitsbooten wie der HSRB-019 die Reaktionsfähigkeit der Behörde gegen unbefugte maritime Aktivitäten stärken soll. In Zusammenarbeit mit dem philippinischen Marinekorps wird die Überwachung der Kalayaan-Inselgruppe fortgesetzt, um die Gewässer und die Rechte philippinischer Fischer zu schützen.