Gesellschaft: Landesweit

NCIP strebt schnellere Klärung von Landstreitigkeiten indigener Völker an

Die NCIP setzt auf eine engere Zusammenarbeit zwischen den Behörden und digitale Reformen, um die Beilegung von Streitigkeiten über angestammte Landflächen zu beschleunigen. Ziel dieser Maßnahmen ist es zudem, die Landrechte der indigenen Bevölkerung zu stärken.

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Symbolbild: Envato

NCIP-Sekretärin Nancy Catamco stellte diese Initiativen am 19. Oktober während des Land and Justice Summit 2026 vor. Der Gipfel wurde von der Philippine Judicial Academy, einer Institution des Obersten Gerichtshofs, in Zusammenarbeit mit dem FAIR Justice Program organisiert. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Verbesserung der Landverwaltung sowie die Lösung von Konflikten durch institutionelle Kooperation und den Einsatz moderner Technologien.

Catamco betonte die Notwendigkeit eines ressortübergreifenden Regierungsansatzes, um bürokratische Verzögerungen und sich überschneidende Zuständigkeiten bei Ansprüchen auf angestammte Gebiete zu bewältigen. Durch die Nutzung digitaler Innovationen und eine tiefere Koordination mit Partnerbehörden sollen systemische Barrieren abgebaut werden, die den Zugang zur Justiz für indigene Gemeinschaften behindern.

Neben der Effizienzsteigerung und Transparenz bei der Abgrenzung von Gebieten wurden auch Themen wie die Sicherheit der Landbesitzverhältnisse, die Anfälligkeit gegenüber dem Klimawandel, regulatorische Überschneidungen sowie rechtliche Herausforderungen für marginalisierte Gruppen diskutiert. An den Gesprächen nahmen unter anderem Vertreter der Land Registration Authority, des Department of Agrarian Reform und des Senats teil.