Wirtschaft: Landesweit

DILG fordert dauerhafte Genehmigungsstellen in Kommunen zur Förderung von Investitionen

Ziel ist es, Verwaltungsprozesse zu verschlanken, die Effizienz zu steigern und die Attraktivität für Investitionen zu erhöhen. Dazu sollen Städte und Gemeinden landesweit spezialisierte Büros für Geschäftsgenehmigungen und Lizenzen (BPLOs) sowie feste Stellen für Lizenzbeamte einrichten.

Sunset cityscape with designed park and ponds at ocean bay aerial. Port town of Manila at summer
Symbolbild: Envato

Mit dem Rundschreiben Nr. DILG die LGUs institutionalisieren. BPLOs fungieren dabei als zentrale Anlaufstellen für die Bearbeitung von Gewerbeberechtigungen, die Inspektion von Betrieben, die Abwicklung von Zahlungen und die Koordinierung der lokalen Einnahmen. Dies soll die Rechenschaftspflicht sowie die Kontinuität der Dienstleistungen verbessern.

Aktuelle Daten aus dem Juni 2026 zeigen jedoch eine deutliche Diskrepanz in der Umsetzung: Zwar hatten bereits 1.174 Städte und Gemeinden, das entspricht 75,53 Prozent, solche Büros eingerichtet, doch lediglich 360 Kommunen (23,47 Prozent) schufen dauerhafte Stellen im öffentlichen Dienst für die entsprechenden Beamten. Das Ministerium betont, dass feste Positionen eine beständige Servicequalität und eine stärkere Kapazität bei der Durchsetzung von Geschäftsvorschriften gewährleisten.

Die Einrichtung dieser Stellen kann gemäß dem Local Government Code (Republic Act No. 7160) durch lokale Verordnungen erfolgen, sofern die Finanzierung gesichert ist. Durch verbesserte lokale Systeme sollen die administrativen Hürden für Unternehmer gesenkt und die wirtschaftliche Aktivität vor Ort gestärkt werden. Die Initiative steht zudem im Einklang mit dem Gesetz zur Erleichterung der Geschäftstätigkeit (Republic Act No. 11032).