Gesellschaft: Landesweit

Behandlungsmöglichkeiten bei metastatischem Brustkrebs auf den Philippinen verbessert

Eine Diagnose von Brustkrebs im Stadium IV bedeutet nicht zwangsläufig das Ende aller Behandlungsmöglichkeiten. Im Fokus steht dabei der Zugang zu medizinischer Versorgung und Unterstützung für philippinische Patientinnen, bei denen die Krankheit bereits in andere Körperregionen wie Knochen, Leber, Lunge oder das Gehirn gestreut hat.

Female doctor supporting smiling male patient in clinicpaegagz
Symbolbild: Envato

Trotz der Schwere der Erkrankung bieten medizinische Fortschritte heute vielfältige Optionen zur Krankheitsbewältigung. Je nach Subtyp des Krebses und individuellem Zustand können Hormontherapien, zielgerichtete Therapien oder Chemotherapien eingesetzt werden. Die genaue Wahl der Behandlung sollte in Absprache mit Onkologen erfolgen.

Das Pharmaunternehmen AstraZeneca und Gesundheitsexperten betonen dies. Im Rahmen einer Expertenrunde am 19. Oktober mit dem Titel „Beyond the Patient: The Ripple Effect of Metastatic Breast Cancer on Filipino Patients and Families“ diskutierten Fachleute und Patientenvertreter über den Zugang zu Therapien, staatliche Unterstützung sowie die Bedürfnisse der Betroffenen und ihrer Familien.

Zur finanziellen Entlastung bietet die staatliche Krankenversicherung PhilHealth über das sogenannte Z-Benefits-Paket Unterstützung an. Dieses deckt die Behandlung von Brustkrebs in allen Stadien, von Stadium 0 bis Stadium IV, in vertraglich gebundenen Gesundheitseinrichtungen ab. Zudem können Patientinnen Hilfe in staatlichen Krankenhäusern oder bei Patientenorganisationen suchen. Die ICanServe Foundation beispielsweise unterstützt Betroffene durch die Vermittlung von Spezialisten, Bildungsressourcen und sozialen Netzwerken.