Ayala-Chef fordert Zusammenarbeit gegen Investitionslücken auf den Philippinen
EditAm Donnerstag betonte Jaime Augusto Zobel de Ayala, der Vorsitzende der Ayala Corp., im Rahmen der Feierlichkeiten zum 45. Jubiläum des Makati Business Club (MBC), dass die Philippinen ihre Schwachstellen im Investitionsklima beheben müssen, während globale Unternehmen ihre Lieferketten diversifizieren.
Zobel de Ayala regte an, dass Unternehmen über den reinen Wettbewerb um einzelne Investitionen hinausblicken sollten. Statt sich nur darauf zu konzentrieren, welches Unternehmen, welcher Industriepark oder welcher Sektor die nächste Investition erhält, müsse die Frage im Vordergrund stehen, ob die Philippinen als Ganzes erfolgreich seien. Eine ehrliche Debatte darüber, ob das Land über die notwendige Infrastruktur, eine stabile Energieversorgung, die erforderliche Arbeitskraft, ein passendes regulatorisches Umfeld sowie institutionelle Stabilität verfüge, um langfristiges Kapital anzuziehen, sei erforderlich.
Ein zentraler Punkt der Zusammenarbeit solle die Entwicklung der Arbeitskräfte sein, insbesondere angesichts des Wandels durch künstliche Intelligenz (KI) und neue Technologien. Unternehmen könnten im Markt weiterhin intensiv um Kunden, Talente, Kapital und Ideen konkurrieren, müssten jedoch bei übergeordneten Themen zusammenarbeiten, wie der Stärkung des Gesundheitswesens und des Bildungssystems, um sicherzustellen, dass die Bevölkerung an einer technologisch geprägten Wirtschaft teilhaben kann. Zobel de Ayala betonte, dass Unternehmen ein gemeinsames Interesse daran hätten, die Menschen auf diese neue Wirtschaftswelt vorzubereiten.
Zobel de Ayala mahnte zudem zur Rechenschaftspflicht bei den Ausgaben für physische Infrastruktur. Projekte müssten nicht nur richtig ausgewählt und gut umgesetzt werden, sondern jeder investierte Peso müsse lückenlos nachvollziehbar sein. Nur wenn die wirtschaftlichen Chancen in höhere Produktivität, bessere Jobs und höhere Lebensstandards übersetzt würden, könnten die Vorteile der Digitalisierung, der Energie- und der digitalen Transformation sowie der regionalen Integration der gesamten Bevölkerung zugutekommen. Er warnte, dass Chancen in der Fertigung, der digitalen Wirtschaft und der regionalen Integration nicht automatisch zu breiten wirtschaftlichen Gewinnen führen, sofern philippinische Unternehmen und Arbeitskräfte nicht in der Lage seien, auf regionalen und globalen Märkten wettbewerbsfähig zu sein.





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