Wusstest Du schon? Kurze faktenbasierte Informationen über die Philippinen

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Mit rund 115 Millionen Einwohnern gehören die Philippinen zu den 15 bevölkerungsreichsten Staaten der Erde. Zum Vergleich: Das Land hat deutlich mehr Einwohner als Deutschland, verfügt aber nur über etwas weniger als die Fläche Italiens.

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Die Philippinen sind nach Indonesien der zweitgrößte Kokosnussproduzent der Welt. Aus Kokosnüssen werden dort weit mehr als nur Lebensmittel hergestellt – unter anderem Öl, Zucker, Essig, Fasern und sogar Baumaterialien.

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Das Internationale Reisforschungsinstitut IRRI in Los Baños gehört zu den wichtigsten Agrarforschungszentren der Welt. Von hier stammen zahlreiche Reissorten, die Erträge steigerten und Millionen Menschen vor Hunger bewahrten. Deshalb spielte das Institut eine Schlüsselrolle bei der sogenannten Grünen Revolution.

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Die Ayala Corporation wurde bereits 1834 gegründet und zählt zu den ältesten Unternehmen der Philippinen. Aus einem kleinen Handelsunternehmen entwickelte sich einer der größten Mischkonzerne Südostasiens. Heute gehören Banken, Immobilien, Telekommunikation und Energie zum Konzern.

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Jollibee begann 1975 als kleiner Eissalon. Erst als warme Speisen immer beliebter wurden, entwickelte sich das Unternehmen zu einer Fast-Food-Kette. Heute verkauft Jollibee auf den Philippinen mehr Burger als McDonald's und betreibt Tausende Filialen weltweit.

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Mehrere Einkaufszentren der SM-Gruppe gehören zu den größten der Welt. Die SM Mall of Asia allein bietet so viel Fläche, dass dort täglich Hunderttausende Menschen einkaufen, essen oder Veranstaltungen besuchen können. Viele Malls auf den Philippinen sind längst kleine Städte mit Kirchen, Kinos und sogar Eislaufbahnen.

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Die Philippinen zählen zu den größten Exporteuren von Bananen und Ananas weltweit. Ein großer Teil der Ernte stammt von der Insel Mindanao, deren tropisches Klima ideale Bedingungen bietet. Philppinische Ananas landen unter anderem in Europa, Japan und dem Nahen Osten.

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Unter den Philippinen lagern große Vorkommen an Gold, Kupfer, Nickel und Chrom. Der geschätzte Wert der Bodenschätze wird auf rund eine Billion US-Dollar beziffert. Gleichzeitig ist der Bergbau wegen seiner Auswirkungen auf Umwelt und indigene Gemeinschaften seit Jahren umstritten.

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Die philippinische Wirtschaft gehört seit Jahren zu den am schnellsten wachsenden Südostasiens. Wachstumstreiber sind vor allem Dienstleistungen, die junge Bevölkerung und die Geldüberweisungen von Millionen Filipinos im Ausland. Dadurch entwickelte sich das Land wirtschaftlich deutlich dynamischer als viele erwartet hatten.

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Über den Galeonenhandel wurde Manila mehr als 250 Jahre lang zu einem der wichtigsten Handelsplätze der Welt. Silber aus Mexiko wurde gegen chinesische Seide, Porzellan und Gewürze getauscht. Historiker bezeichnen diese Route als eine der ersten globalen Handelsverbindungen überhaupt.

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Basketball ist auf den Philippinen so beliebt, dass das Land nach den USA und China als drittgrößter Basketballmarkt der Welt gilt. Kaum eine andere Sportart begeistert dort so viele Menschen. Selbst in kleinen Dörfern gehören Basketballplätze zum Straßenbild.

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Viele halten San Miguel wegen seines Namens für eine spanische Biermarke. Tatsächlich wurde die Brauerei 1890 in Manila gegründet und ist eine der ältesten Brauereien Südostasiens. Heute wird San Miguel in zahlreiche Länder exportiert.

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Rund 85 Prozent des weltweit produzierten Abacá stammen von den Philippinen. Die extrem reißfeste Naturfaser ist besser unter dem Namen Manilahanf bekannt und wird unter anderem für Schiffstaue, Teebeutel, Banknoten und Spezialpapier verwendet.

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Die Philippinen gehören zu den größten Bananenexporteuren der Welt und liegen regelmäßig auf Platz zwei hinter Ecuador. Ein großer Teil der Ernte stammt von der Insel Mindanao. Von dort werden die Früchte in alle Welt verschifft.

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Die Del-Monte-Ananasplantage in Bukidnon gehört zu den größten zusammenhängenden Ananasplantagen der Erde. Auf einer Fläche von vielen Tausend Hektar werden jedes Jahr Millionen Früchte geerntet. Selbst aus der Luft scheint die Plantage kein Ende zu nehmen.

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Henry Sy, Gründer des SM-Imperiums, begann seine Karriere als einfacher Schuhverkäufer. Aus einem kleinen Geschäft entwickelte er eines der größten Handels- und Immobilienunternehmen Südostasiens. Seine Lebensgeschichte gilt auf den Philippinen als Paradebeispiel für unternehmerischen Erfolg.

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Die National Book Store begann 1942 als kleiner Kiosk in Manila. Während des Zweiten Weltkriegs verkaufte Gründerin Socorro Ramos zunächst Schulhefte und Bücher. Daraus entwickelte sich die größte Buchhandelskette der Philippinen.

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Mercury Drug, heute die größte Apothekenkette des Landes, startete 1945 mit einer einzigen Flasche Sulfathiazol. Aus diesem bescheidenen Anfang entstand ein Unternehmen mit Tausenden Filialen im ganzen Land. Die Geschichte erinnert an viele berühmte Garagen-Start-ups.

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Meralco wurde 1903 ursprünglich als Straßenbahn- und Elektrizitätsunternehmen gegründet. Manila gehörte dadurch zu den ersten Städten Asiens mit elektrisch betriebenen Straßenbahnen. Später entwickelte sich Meralco zum größten Stromversorger der Philippinen.

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Als die LRT Line 1 im Jahr 1984 eröffnet wurde, war sie das erste Hochbahnsystem Südostasiens. Jahrzehnte bevor viele Nachbarländer moderne Stadtbahnen bauten, verfügte Manila bereits über ein eigenes Schnellbahnsystem. Heute nutzen täglich Hunderttausende Menschen die Strecke.

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Mit der Metro Manila Subway entsteht derzeit die erste U-Bahn der Philippinen. Nach ihrer Fertigstellung soll sie den chronisch überlasteten Straßenverkehr der Hauptstadt deutlich entlasten. Das Projekt gehört zu den größten Infrastrukturvorhaben der Landesgeschichte.

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Bonifacio Global City entstand auf dem Gelände des ehemaligen Militärstützpunkts Fort Bonifacio. Innerhalb weniger Jahrzehnte entwickelte sich das Areal zu einem der modernsten Geschäftsviertel Südostasiens. Heute prägen Wolkenkratzer, Parks und internationale Unternehmen das Stadtbild.

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Die Ayala Avenue in Makati wird oft als 'Wall Street der Philippinen' bezeichnet. Entlang der Straße haben zahlreiche Banken, Versicherungen und internationale Konzerne ihren Hauptsitz. Sie gilt als wichtigstes Finanzzentrum des Landes.

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Jollibee begann 1975 als kleiner Eissalon in Quezon City. Weil warme Speisen besser ankamen als Eis, stellten die Gründer ihr Konzept um – mit großem Erfolg. Heute betreibt Jollibee Tausende Filialen weltweit und verkauft auf den Philippinen sogar mehr Burger als McDonald's.

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Max's Restaurant entstand 1945 eher zufällig. Die Gründer servierten amerikanischen Soldaten kostenloses Brathähnchen, die sich später mit Trinkgeld bedankten. Aus dieser Idee entwickelte sich eine der bekanntesten Restaurantketten der Philippinen.

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Die Zentralebene von Luzon wird oft als 'Reiskammer der Philippinen' bezeichnet. Ein großer Teil des im Land angebauten Reises stammt aus dieser fruchtbaren Region. Ihre Bedeutung für die Ernährung der Bevölkerung ist vergleichbar mit der großer Agrarregionen wie der norddeutschen Tiefebene für Deutschland.

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Die deutsche Verbindung der Ayala-Geschichte beginnt nicht bei den Gründern der Casa Róxas, sondern bei der Botica Zóbel: 1834 gründete ein Apotheker aus Hamburg die Apotheke in Intramuros. Sein Enkel Jacobo Zóbel y Zangroniz erbte sie und wirkte später zugleich im Familienunternehmen seiner Frau, Ayala y Compañía, mit. So liefen zwei ebenfalls 1834 begonnene Unternehmensgeschichten zusammen.