Gesellschaft: Oriental Mindoro

Wasserknappheit in Bulalacao: Behörden prüfen Ausrufung des Katastrophenzustands

In der Gemeinde Bulalacao in der Provinz Oriental Mindoro verschärft sich die Wasserknappheit massiv. Einige Haushalte haben bereits seit etwa einer Woche keinen Zugang zu Wasser mehr. Die Kommunalverwaltung muss mittlerweile fast täglich Wasserlieferungen durchführen, um die betroffenen Gemeinden zu unterstützen.

Tropic rural city at palm trees aerial. Mayon volcano countryside with cottages, lodges and fields
Symbolbild: Envato

Die Trockenheit hat auch die Nahrungsmittelproduktion erheblich beeinträchtigt. Sinkende Flusspegel führen dazu, dass Bewässerungskanäle nicht mehr ausreichend Wasser führen, was insbesondere den Anbau von Reis und Zwiebeln gefährdet. Landwirte sind gezwungen, Wasser direkt aus nahegelegenen Flüssen mit mechanischen Pumpen zu fördern, was jedoch zusätzliche Kosten für Treibstoff verursacht und die finanzielle Situation der Agrararbeiter weiter belastet. Zudem äußert Bürgermeister Lumelito Cabagay Besorgnis über erste Anzeichen von Pflanzenkrankheiten bei Reiskulturen, die unter dem Wassermangel leiden.

Die Gemeinde verzeichnete im August und September noch starke Regenfälle, bevor im Oktober ungewöhnlich hohe Temperaturen und trockene Bedingungen eintraten. Bürgermeister Cabagay berichtete, dass die lokalen Behörden derzeit die Ausrufung eines Katastrophenzustands prüfen. DA, insbesondere in Form von Treibstoffsubventionen für die Bewässerungspumpen. Lokale Stellen wie das kommunale Landwirtschaftsamt, das Büro für Katastrophenrisikomanagement und die Barangay-Leiter koordinieren derzeit die Bewertung der Ernteschäden, um Soforthilfen einzuleiten.