Upcycling-Unternehmen fördert Kunststoff-Reparatur als neue Existenzgrundlage
EditDurch das sogenannte Kunststoffschweißen werden gebrauchte Folien, Plastikflaschen und Planen in langlebige Produkte wie Stühle, Tabletts, Rollwagen, Paletten und Kisten verwandelt. Das Unternehmen Sentinel Upcycling Technologies (SUT) setzt auf diese innovative Methode, um Kunststoffabfälle zu reduzieren und gleichzeitig neue Arbeitsplätze zu schaffen.
Im Rahmen der Sustainability Solutions Exchange 2026 präsentierte SUT neben fertigen Produkten aus Kunststoffabfällen auch seine Technologie zum Kunststoffschweißen. Laut Marketingassistentin Aurie Amor unterstützt das Unternehmen die Abfallvermeidung, indem es beschädigte Kunststoffpaletten und -kisten für Kunden repariert. Dies sei kosteneffizienter als der teure Neukauf. Kunden erwerben hierfür lediglich Schweißstäbe für einen Preis zwischen 500 und 1.500 Pesos, während die Arbeitsleistung nicht in Rechnung gestellt wird.
Um eine langfristige Wirkung zu erzielen, führt SUT in Zusammenarbeit mit lokalen Regierungen und Trainingszentren Schulungen durch. Ziel ist es, die Reparatur als festen Bestandteil der Ressourcenverwaltung zu etablieren und neue Möglichkeiten zur Existenzsicherung zu eröffnen. Die geschulten Fachkräfte können entweder eigene Reparaturwerkstätten eröffnen oder als Subunternehmer für SUT tätig werden. Pilotprojekte für diese Ausbildung fanden bereits in Quezon City und Malabon statt, wo sich auch das Werk von SUT befindet.
So fanden am 20. und 21. Oktober Schulungen im Quezon City Training and Assessment Center statt, während in Iloilo City vom 6. bis 8. Oktober ein praktisches Training im Repair Hub im Barangay Veterans Village durchgeführt wurde. Zudem läuft derzeit eine Ausbildung für straffreie Jugendliche in Payatas, die von World Vision unterstützt werden. Das Unternehmen strebt an, in jeder Stadt qualifizierte Kunststoffschweißer zu etablieren.





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