Gesellschaft: Metro Manila

SWS-Bericht: Hunger unter philippinischen Familien nimmt zu

Die Zahl der philippinischen Familien, die unter unfreiwilligem Hunger leiden, ist im dritten Quartal 2026 im Vergleich zum vorangegangenen Quartal gestiegen. Laut einer Umfrage der Social Weather Stations (SWS), die zwischen dem 21. und 27. September durchgeführt wurde, gaben 22,6 % der Haushalte an, in den letzten drei Monaten mindestens einmal von unfreiwilligem Hunger betroffen gewesen zu sein.

Aerial view of Bonifacio Global City
Symbolbild: Envato

Unter unfreiwilligem Hunger versteht die SWS den Zustand, hungrig zu sein und über keinerlei Nahrungsmittel zu verfügen. Der aktuelle Wert von 22,6 % markiert einen Anstieg um 2,3 Prozentpunkte gegenüber den 20,3 % im Juni 2026. Damit liegt der Anteil auch deutlich über dem Durchschnitt von 20,2 % aus dem Jahr 2025 sowie über dem Rekordwert von 21,1 % während der COVID-19-Pandemie im Jahr 2020.

Besonders starke Zunahmen zeigten sich in den Ballungsräumen. In Metro Manila stieg die Quote im Vergleich zu Juni 2026 um 6,0 Prozentpunkte auf 21,0 %, während in der Region Balance Luzon ein Anstieg um 6,3 Prozentpunkte auf 17,3 % verzeichnet wurde.