Philippinische Botschaft warnt vor Protesten in Frankreich
EditDie philippinische Botschaft in Frankreich hat die dort lebende philippinische Gemeinschaft dazu aufgerufen, angesichts angekündigter Streiks und Massendemonstrationen am 5. November äußerste Vorsicht walten zu lassen. In einer Mitteilung am Samstag riet die Botschaft den Staatsangehörigen, Protestgebiete sowie große Menschenansammlungen zu meiden, um die eigene Sicherheit nicht zu gefährden.
Hintergrund der Warnung ist eine Welle von Protesten in Frankreich in den vergangenen Wochen, bei denen es teilweise zu gewaltsamen Ausschreitungen, Plünderungen von Geschäften und Brandstiftungen kam. Die Botschaft betonte, dass sie sich nicht in die innenpolitischen Debatten Frankreichs einmische. Filipinos sollten sich politisch neutral verhalten, da die Teilnahme an parteipolitischen Aktivitäten oder Demonstrationen unnötige Risiken bergen könne.
Die Botschaft empfahl zudem, Gebiete mit Zusammenstößen, Gewalt oder Sachbeschädigungen konsequent zu umgehen. Man solle Menschenmengen nicht aus Neugier näherkommen und den Ort sofort verlassen, falls die Spannungen eskalieren. Zudem wurde zur Vorsicht in sozialen Medien gemahnt; Informationen sollten vor dem Teilen durch zuverlässige Quellen verifiziert werden.
Die philippinische Vertretung wies darauf hin, die Anweisungen der Polizei zu befolgen, öffentliche Ordnungsvorschriften einzuhalten und offizielle Informationen zu Demonstrationen, Straßensperrungen oder Störungen im öffentlichen Nahverkehr zu verfolgen. In Frankreich leben schätzungsweise über 50.000 Filipinos, von denen die meisten in Paris ansässig sind und in Bereichen wie dem Gesundheitswesen, der IT, der Bildung oder dem Kunstsektor tätig sind.





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