Politik: Pangasinan

Erzbischof fordert entschlossene, aber friedliche Verteidigung des Westphilippinischen Meeres

Der Erzbischof von Lingayen-Dagupan, Socrates Villegas, hat die philippinische Regierung dazu aufgerufen, die maritimen Rechte des Landes entschlossen, aber ohne die Entfachung von Feindseligkeiten zu verteidigen. In einer pastoralen Erklärung am Sonntag, den 25. Oktober 2026, betonte er, dass die Regierung standhaft gegenüber dem bleiben müsse, was rechtmäßig dem Land und seinen Bürgern gehöre. Er forderte die Führung des Landes auf, die Souveränität und die nach internationalem Recht anerkannten souveränen Rechte der Philippinen in den betroffenen Meeresgebieten zu wahren.

Flag of Philippines Waving Proudly on White
Symbolbild: Envato

Villegas hob hervor, dass der Konflikt im Westphilippinischen Meer nicht nur eine Frage der Souveränität und des internationalen Rechts sei, sondern auch das Wohlergehen zahlreicher Familien betreffe. In den Küstengemeinden von Pangasinan sowie in den Diözesen Iba und Alaminos hängen Menschen seit Jahrzehnten von diesen Gewässern ab, um ihre Nahrungsmittelversorgung, ihr Einkommen und die Zukunft ihrer Kinder zu sichern.

Besonders die Situation der philippinischen Fischer wurde kritisiert. Villegas berichtete, dass Fischer in kleinen, instabilen Booten, den sogenannten Bancas, durch chinesische Schiffe belästigt würden. Dies mache es den Fischern oft unmöglich, ihrer Arbeit nachzugehen. Während die Volksrepublik China bewaffnete und mächtige Schiffe durch das Westphilippinische Meer schicke, seien die einheimischen Fischer mit ihren kleinen und fragilen Booten schutzlos ausgeliefert.

Der Erzbischof bezeichnete den Streit zudem als moralische Angelegenheit, die Gerechtigkeit, den Schutz armer Gemeinschaften und die Sorge um die Umwelt umfasst. Er bezeichnete das Westphilippinische Meer als ein Geschenk Gottes an sein Volk und erklärte, dass die Verteidigung des Meeres bedeute, Partei für die Menschen zu ergreifen, denen Gott dieses Geschenk gemacht habe. Er appellierte an die politischen Entscheidungsträger, die Auswirkungen der Spannungen auf besonders schutzbedürftige Familien nicht zu ignorieren und die Armen in ihren Überlegungen nicht zu vergessen.